26.01.2012  Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern, Ausgabe 1/2012, Januar 2012, 16. Jahrgang
Anwälte einzige Gewinner beim Tawerner Golfparkwohnungsbaupoker 
Dass sich auch so genannte Rechtsberater (Rechtsanwälte) irren, muss nicht unbedingt auf tatsächlichen Irrtümern beruhen. Unsere Rechtsordnung ist im Grunde durchschaubar; jedoch nur so lange, wie sie außerhalb von juristischen Spitzfindigkeiten angewendet wird. Das unter dem Sammelbegriff "Golfpark Tawern" international berühmt gewordene Spekulationsprojekt auf dem Fellericher Plateau zwischen den Gemeinden Tawern und Temmels/Mosel ist trotz anwaltlicher Finessen endgültig beendet.
Nicht jedoch die hartnäckigen Bemühungen des Tawerner CDU-Ortsbürgermeisters und seiner gleichnamigen Gemeinderatsfraktion, die auf dem Tawerner Flächenanteil des Fellericher Plateaus unbedingt ein Aussiedlerdorf errichten lassen wollen. Im Gleichschritt marschierten CDU-Hauptdarsteller des Tawerner Gemeinderates und Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltung zusammen mit dem luxemburgischen Investor kürzlich gen Koblenz und Mainz, um sich die eindeutige Auskunft einzuholen, dass nicht geht, was nicht gehen kann. Auch die Anwälte waren mit von der Partie.
Weitere Informationen über Windkraft, spannende Gemeinderatssitzungen, die diesjährige Städtereise des SPD-OV Tawern nach Regensburg und Nürnberg sowie Extras und Kommentare zum aktuellen kommunalen Geschehen runden den Inhalt der aktuellen Ausgabe ab. Hier geht's zu Tawerer Schänzjer


20.12.2011
 Verdruss im Verbandsgemeinderat Konz
Verbandsbürgermeister beim Tierschutz im Abseits
Mit Tierschutz hat die deutliche Mehrheit der Mitglieder des Verbandsgemeinderates Konz, allen voran Verbandsbürgermeister Dr. Frieden, offensichtlich wenig am Hut. Letzterer allein hatte es in der Sitzung am 15.12.2011 in der Hand, den Antrag der SPD-Fraktion vom 12. Januar 2011 einer positiven Lösung zuzuführen. So ließ Frieden nach der Devise, ich bin Chef im Ring, die 33 anwesenden Ratsmitglieder über einen wenig sinnstiftenden Beschlussvorschlag abstimmen, der inhaltlich lautete: „Ist der Rat mit der Arbeit der Verwaltung zu diesem Thema einverstanden?“ 22 stimmten mit Ja, wobei angezweifelt werden darf, ob sie überhaupt wussten, worüber sie abstimmten. Ein fataler Streich des Bürgermeisters, der weiterhin uneinsichtig den Tierschutz ins Abseits drängt. Elf der an der Abstimmung beteiligten Ratsmitglieder stimmten mit "Nein" oder enthielten sich der Stimme, denn der geistlose Beschlussvorschlag machte ein sinnentsprechendes Votum unmöglich. Ein im Verbandsgemeinderat Konz geflügelter Satz, "Wir glauben unserem Bürgermeister" schwebte wieder mal über den Köpfen des Rates.
Die 22 hinter Frieden stehenden Mitglieder des Gremiums VG-Rat sahen keine Veranlassung, dem Tierschutz und somit den Bürgerinnen und Bürgern, die sich dem Wohl der Tiere verpflichtet fühlen, den notwendigen Stellenwert zu geben. Das dürfte so lange gelten, wie das eigene Haustier, ganz gleich ob Katze, Hund, Vogel oder Kaninchen, nicht verloren geht und sich in heimischer Obhut befindet.
Keine Frage: Für sein Tier ist der Halter verantwortlich. Deshalb bestimmt das Tierschutzgesetz im § 2, Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Das gilt auch für die Verbandsgemeindeverwaltung die als Ordnungs- bzw. Fundbehörde für verlorene Tiere zuständig ist, sofern der Besitzer unbekannt oder nicht auffindbar ist.
Lesen Sie hier weiter!


25.10.2011
 Neuer Poker um Fellericher Plateau
Jetzt Aussiedlerdorf statt Golfpark?
Wenn schon der letzte verbliebene Investor aus Luxemburg das Scheitern seiner ursprünglich als Golfparkprojekt getarnten Wohnungsbauabsicht erkannt hat, stellt sich umso heftiger die Frage, was den Tawerner Ortsbürgermeister weiter antreibt, auch einen neuen Plan des scheinbar finanzkräftigen Luxemburgers, nämlich ein Aussiedlerdorf auf dem Fellericher Plateau bauen zu wollen, so vehement voranzutreiben. Wundern darf man sich zudem auch über die Naivität des Tawerner CDU-Fraktionssprechers Thomas Müller, im Hauptberuf Pressesprecher der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, der die Landschaftsverschönerung durch die Wohnbebauung auf ca. 250 Baugrundstücken und einer Golfspielwiese als notwendig für Tawerns Zukunft beschreibt. Er müsste es von Berufs wegen besser wissen. So unkritisch gegenüber seinem Herrn war selbst Knecht Matti in Berthold Brechts Komödie "Herr Puntila und sein Knecht Matti" nicht; der war schlauer.
Vorder- und Hintergründe aus der Sitzung des Ortsgemeinderates Tawern am 20.10.2011 - Lesen Sie hier weiter.


28.09.2011
 Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern, Ausgabe 2/2011, September 2011, 15. Jahrgang
Golfpark - Historie für Dummys … oder: wie man aus Ackerland Bauplätze macht
Wer sich bisher scheute, aus welchem Grund auch immer, die Hintergründe für die Ablehnung des so genannten Golfparkprojektes auf dem Fellericher Plateau zwischen Tawern und Temmels/Mosel zu ergründen, kann dies jetzt kurz und bündig in Form einer Glosse auf Seite 2 der neuesten Ausgabe der Tawerner SPD-Ortszeitung nachlesen. Die korrekte Zusammenfassung von Christian Bock beschreibt mit 331 Wörtern einschließlich aller Titel und Überschriften die Geschichte des dubiosen Projektes.
Die Argumentation der Tawerner CDU-Fraktion einschließlich der des Ortsbürgermeisters, man wolle schließlich nur das Beste für Tawern und sowieso nur das Gesamtprojekt (Wohnungsbau, Hotel und 27-Loch-Golfplatz) verschlägt einem die Sprache, nachdem die CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat gegen die Stimmen der SPD am 30. August 2011 die Aufstellung eines Bebauungsplanes für Wohnungsbau auf dem Tawerner Teil des Fellericher Plateaus durchgesetzt hat. Noch unverständlicher erscheint dies vor dem Hintergrund, dass sogar seitens des letzten verbliebenen Investors das ursprüngliche Projekt als gescheitert angesehen wird.
Wenn es Sie interessiert, die Tawerner SPD-Ortszeitung (464 KB) informiert.


02.09.2011
 Fellericher Plateau GmbH soll's nun bringen - Außer Wohnungsbau ein Hotel für Tawerner, Wanderer und Radfahrer -
Die große Hoffnung der Tawerner CDU ist ein Fall für die zuständigen Aufsichtsbehörden.
Der Fall liest sich so: „Durch die Verknüpfung zwischen einem konkreten Vorhaben und dem darauf bezogenen Bebauungsplan bieten sich für die beiden künftigen Vertragsparteien (Vorhabenträger und Ortsgemeinde) mehr Möglichkeiten und Chancen als bei der Aufstellung eines klassischen angebotsorientierten Bebauungsplans.“
Dieser verquatschte und nichts sagende Satz stand als Beschreibung des Sachverhaltes für einen Beschlussvorschlag im Ortsgemeinderat Tawern am 30. August 2011. Er sollte vermutlich suggerieren, dass nach zehn Jahren Lug und Trug, aus dem ursprünglichen Angebot für ein touristisches Großprojekt jetzt Nachfrage nach Bauland auf dem Fellericher Plateau entstanden sei. Aus dem früheren Phantasie-Fünf-Sterne-Hotel für internationale Golfer soll die "Schrumpfkur für das Millionenprojekt in Tawern", wie es der Trierische Volksfreund am l. September berichtete, nach dem neuen Konzept auch Wanderern und Radfahrern ein Übernachtungsdomizil bieten. Auch von einem Ersatz für die in Tawern darniederliegende Gastronomie träumt Ortsbürgermeister Weirich. Zu einem früheren Zeitpunkt, als es noch ein bombastisches Fünf-Sterne-Golfhotel werden sollte, so ist eine Aussage des Ortsbürgermeisters überliefert, könnten die Tawerner auch mal die Erstkommunion für ihre Kinder auf dem Fellericher Plateau feiern. 
Die herrschende CDU-Mehrheit im Tawerner Gemeinderat hat nun folgendes beschlossen:
„Der Rat der Ortsgemeinde Tawern beschließt gemäß § 2 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch) die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans gem. § 12 BauGB für das Teilgebiet „Fellericher Plateau“ innerhalb der Grenzen des beigefügten Plans.“
(Der Plan ist in etwa identisch mit dem bisherigen (Heiße Luft-Bebauungsplan). Vom 27-Loch-Golfplatz sind nur noch 9 Löcher als Feierabendspielplatz für eventuell potentielle Häuslebauer übrig geblieben)
Wir haben auf dieser Homepage in den vergangenen Jahren umfassend über den Verlauf des zum Spekulationsprojekt verkommenen touristischen Projektes (Feriendorfes mit Golfplatz und Golfhotel) berichtet. Besucherinnen und Besucher dieser Seiten kennen die Hintergründe, die nach wie vor unverändert gelten. Wohnungsbau auf dem Fellericher Plateau ist und bleibt aus unserer Sicht ein widerrechtliches Unterfangen; nicht mehr und nicht weniger als eine abenteuerliche Geschichte!
Wir werden zu gegebener Zeit darüber schreiben, ob wir in einer Bananenrepublik leben oder in einem geordneten Rechtsstaat.
 

08.08.2011 Städtereise 2011 der Tawerner SPD nach Amsterdam, Den Haag, Rotterdam und s'Hertogenbosch
Wer dort war, weiß warum: Wasser und Fahrräder sind die Elemente der Niederländer 
"Ungefähr die Hälfte des Landes liegt weniger als einen Meter über, rund ein Viertel des Landes unterhalb des Meeresspiegels (gemessen bei Amsterdam). Die flachen Gebiete werden in der Regel durch Deiche vor Sturmfluten geschützt, die insgesamt eine Länge von etwa 3.000 km haben", so beschreibt es die freie Enzyklopädie WIKIPEDIA.
Wenn auch schon ein paar Tage her, eine kurze Rückschau auf vier nicht ganz anstrengungsfreie Tage in den niederländischen Metropolen sind eine starke Werbung für Erlebnisreisen, bei denen der Eindruck über das besuchte Land dominieren soll. 38 Freundinnen und Freunde unserer jährlichen Städtetouren waren sehr angetan vom Reiseprogramm mit geführten Besichtigungen einschließlich Grachtenfahrt in Amsterdam und Hafenrundfahrt in Rotterdam. Im Zeitalter des Internets ist die Informationsgewinnung ein Leichtes. Die direkten visuellen Eindrücke vor Ort sind das Besondere. Die niederländische Hauptstadt Amsterdam, die Regierungshauptstadt Den Haag mit Nordsee-Stadtteil Scheveningen, Rotterdam mit dem größten Seehafen Europas und seiner weltstädtischen Himmelslinie und s'Hertogenbosch, Partnerstadt der ältesten Stadt Deutschlands, Trier, hielten allesamt was sie versprechen. Statt vieler Worte ein Bilderbogen der Reisetage vom 2. bis 5. Juni 2011.

Windmühlen - Wahrzeichen der NiederlandeWesterkerk AmsterdamNiederlande - typisches LandschaftsbildMagna Plaza-Shopping AmsterdamStraßenansicht in s'HertogenbuschJohannes-Kathedrale s'HertogenboschWohnformen in RotterdamWestermeijerhaus in RotterdamHaus der Holland-Amerika-Linie in Rotterdam Alter Delfshafen RotterdamNordseemole in ScheveningenHeineken-Bierkutsche in AmsterdamGrachten und Fahrräder in AmsterdamGrachten und BrückenParkhaus für FahrräderFahrradparadies AmsterdamBlauwbrug über die AmsterBeach-Volleyball im Zentrum AmsterdamBlick über die AmsterDie Reisegruppe in Den HaagHerz von AmsterdamHistorisches Den HaagInternationales Den HaagResidenz von Königin Beatrix in Den HaagMartinus-Nijhoff-BrückeModernes Den HaagNieuwe Kerk in AmsterdamErasmus-Schrägseilbrücke in RotterdamEnneus-Herma-BrückeNEMO - Technik- und Wissenschaftsmuseum in Amsterdam (grün)
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.06.2011  Totgeglaubte leben länger - mit immer neuen Namen
Feriendorf mit Golfplatz - Golfpark, Leben auf dem Golf - Golfpark, Wohnen auf dem Golf - Golfpark Tawern/Temmels - Plateau27 - Golf Resort Tawern (keine Gewähr für die Vollständigkeit)
Zwischen der ersten irreführenden Bezeichnung und der jetzt angeblich bevorstehenden Neukreation Golf Resort Tawern liegen mehr als ein Jahrzehnt Hauen und Stechen in den Gemeinderäten Tawern und Temmels/Mosel sowie im Verbandsgemeinderat Konz. Ist mit Golf Resort Tawern jetzt die Katze  aus dem Sack? Bestätigt sich jetzt der bereits 2005 aufgekommene und bis zur Gewissheit gereifte Verdacht, dass die ursprüngliche Absicht, ein für die Region viel versprechendes touristisches Projekt mit Feriendorf, Hotel und 27-Loch-Golfplatz zu bauen, in einem schnöden spekulativen Wohnungsbauprojekt endet?
Die Spatzen pfeifen von den Dächern, was kürzlich angeblich im Tawerner Gemeinderat  verhandelt worden sein soll. Ein überdimensionales Wohngebiet, ein ganz neuer Ortsteil, soll nun den Tawerner Gemeinderäten schmackhaft gemacht werden. Das Ganze auf der Basis eines Bebauungsplanentwurfes mit der Bezeichnung Golfpark Tawern-Temmels - Teil 1 Tawern. Der zur Zeit noch ohne Satzungsbeschluss in den Schubladen der Verbandsgemeindeverwaltung Konz und des Tawerner CDU-Ortsbürgermeisters schlummernde B-Plan soll der neuen Gesellschaft Golf Resort Tawern unter bekannter alter Flagge nun ihren Häusertraum auf schönstem und billigstem Tawerner Bauland verwirklichen. Der früher als wichtigstes Element bezeichnete 27-Loch-Golfplatz zählt nun nicht mehr. Lesen Sie hier mehr


28.05.2011
 Der rot-grüne Koalitionsvertrag 2011-2016 Rheinland-Pfalz
Zur Verkehrssituation im Raum Trier ...
... heißt es im Koalitionsvertrag: "Die in der Region geplanten Infrastrukturvorhaben werden unter Einbeziehung der Potentiale eines Ausbaus des ÖPNV/SPNV zur Entlastung der Straßeninfrastruktur bewertet. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam mit der Stadt Trier und der Region Trier/Luxemburg ein nachhaltiges Verkehrskonzept im Sinne einer alle Verkehrsträger übergreifenden Gesamtkonzeption zur Verbesserung der Verkehrssituation entwickelt. Ziel ist, auf den Bau des Moselaufstiegs und der Meulenwaldautobahn zu verzichten."

Wenn auch im Koalitionsvertrag noch als Ziel definiert, sind die Perspektiven für das Projekt "Moselaufstieg", durch den der aus dem Saartal über die B 51 fließende Straßenverkehr zur Autobahn A 64 geführt werden soll, gegen Null gesunken. Ein Schlag für die überwiegend der CDU zuzuordnenden wirtschaftsnahen Interessengruppen im hiesigen Raum. Ungeachtet der von Verkehrsexperten nachdrücklich behaupteten Folgenbeschreibung, dass neue Verkehrswege auch neuen Verkehr nach sich ziehen, bleiben die Moselaufstiegsverfechter mit ihrem Beharren nach unserer Auffassung politisch in der falschen Spur. Geht man einfach mal davon aus, dass die rot-grüne Landesregierung die Weichen richtig gestellt hat, dann wird es nicht zum Bau des landschaftsverbrauchenden Moselaufstiegs kommen. Der gewaltige Eingriff in bisher unberührten Naturraum nördlich der Mosel zwischen Igel und Trier-Zewen durch teilweise dicht bewaldetes Gebiet, lässt den Moselaufstieg als verkehrspolitischen Sündenfall erscheinen. Dass der erforderliche Straßendamm darüber hinaus auch noch die Luftzufuhr in den Trierer Kessel weiter einschränken könnte, ist bisher noch in keiner Diskussion aufgetaucht.

 
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Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0

 

 

Unabdingbar: Eine weitere Moselbrücke zwischen Trier und Wellen/Grevenmacher
Im Verdichtungsraum zwischen Trier (Adenauerbrücke) bis Wellen (Obermosel) fehlt ein weiterer Übergang zwischen Deutschland und Luxemburg. Abseits der großen Debatten um den so genannten Moselaufstieg haben sich sozialdemokratische Kommunalpolitiker und Parlamentabgeordnete auf deutscher Seite mit Vertreter der Luxemburgischen Sozialistischen Arbeiterpartei (LSAP) bis zur Ministerebene seit 2008 in mehreren Konferenzen die Verkehrssituation im grenznahen Raum Obermosel und Luxemburg beraten. Über einen dort erarbeiteten Vorschlag einer weiteren Moselbrücke hat der Trierische Volksfreund am 25. Mai 2011 berichtet. Siehe http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/konz/aktuell/Heute-in-der-Konzer-Zeitung-Ueber-zwei-kleine-Bruecken-zur-Luxemburger-Autobahn;art8100,2796604.
Reflexartig wirken die vorschnellen Argumente des Trier-Saarburger Landrates, der in einem TV-Interview geäußert haben soll: "Das sind keine ausgereiften Vorschläge."  Er denkt aber schon weit voraus, wenn er sagt, zwischen Wasserliesch und Oberbillig sei zudem überhaupt kein Platz für eine Brücke. Das sollte er sich dann doch mal vor Ort genauer ansehen.
Ein Denkmodell kann wohl kaum ausgereift sein; vielleicht gelingt es aber Verkehrsexperten, daraus umsetzbare oder noch bessere Vorschläge zu erarbeiten. 
 

Über die Sauer zur Autobahn
Neben der Moselüberquerung von der B 419 zwischen Oberbillig und Wasserliesch zur B 49 auf der nördlichen Moselseite könnte ein weiteres Brückenbauwerk über die Sauer zwischen Wasserbilligerbrück und Langsur sogar einen direkten Zugang zur Autobahnauffahrt A1/A64 auf vorhandener Straßeninfrastruktur ermöglichen. Gravierender und derzeit einziger erkennbarer Nachteil des Modells einer weiteren Moselbrücke ist die Belastung des kleinen Ortsteils Wasserbilligerbrück. Der im TV wiedergegebene Einwand von Wasserbilligerbrücks Ortsvorsteher: "Diese Idee ist ein Hirngespinst [...]." hilft jedenfalls nicht weiter. Seine Forderung nach einer Moselbrücke bei Temmels über den Hafen Mertert würde Wasserbilligerbrück wenig nützen; allen anderen verkehrsbelasteten Kommunen überhaupt nicht. Lesen Sie hier weiter


 

29.03.2011  Die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg am 27. März 2011
Die Angst als Wahl-Ratgeber? Eine Nachbetrachtung
Die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg sind im Ergebnis einerseits ein Reifezeugnis für unsere Demokratie, in der sich politische Landschaften auf dem Boden unserer Verfassung durch den Wählerwillen von partiell bis uneingeschränkt verändern können; andererseits sind sie Spiegelbild einer gespaltenen Gesellschaft, die in Teilen ihren "Vordenkern" immer noch blind vertraut. Unbestreitbar waren die Wahlen in beiden Ländern in höchstem Maße geprägt durch die Angst vor der Atomkatastrophe, wie sie zur Zeit wie in Zeitlupe und ohne absehbares Ende in Japan abläuft. Ein eher irrationaler Nährboden für zwiespältige statt rationaler Wahrnehmung. Landespolitische Themen rückten in die zweite Reihe.

In Rheinland-Pfalz "herrschte" die SPD bisher allein. Im Hinblick auf die zuvor beschriebenen Ängste ist die Stärkung der politischen Landschaft durch die Partei der Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Richtung Atomausstieg eine verständliche Entscheidung der deutlichen Mehrheit der Wähler. Ihr Einzug in den Landtag Rheinland-Pfalz und die voraussichtliche Übernahme von Regierungsverantwortung zusammen mit den Sozialdemokraten bedeutet für Rheinland-Pfalz eine deutliche Verstärkung der Richtungsbestimmung "Raus aus der Atomkraft".

Anders in Baden-Württemberg. Das seit Menschengedenken (1952) bisher von CDU und abschnittsweise von der FDP mitregierte Bundesland hat bei der Wahl das erlebt, was gemeinhin und gern als Zäsur beschrieben wird. Die in langen Jahren gewachsene Selbstsicherheit der vorhergehenden Landesfürsten mag wohl dem bisherigen, jetzt abgewählten aber noch amtierenden Ministerpräsidenten und Noch-CDU-Vorsitzenden Stefan Mappus die Sinne vernebelt haben, dass er sich so weit von den Menschen in Baden-Württemberg entfernt hat. Unterstützt von einer Bundeskanzlerin, die nach dem vor nicht einmal fünf Monaten durchgesetzten Ausstieg aus dem Atomausstieg, nun, nach dem Super-GAU in Japan, mit einer einzigartigen Kehrtwende ihren Atomausstieg feiert. Und mit ihr alle Sprachrohre des konservativen Deutschland.
Notgedrungen und bar jeglicher Glaubwürdigkeit wendet sie sich und ihre CDU einschließlich des Koalitionspartners FDP zu den Parteien des Atomausstieges. Mit dem als "Moratorium" bezeichneten Verfahren setzt sie sogar die sofortige Abschaltung von 8 deutschen Atommeilern durch. Der Gipfel der Unverfrorenheit ist aber ihr Anspruch, in Sachen Atomausstieg alles übertroffen zu haben, was die rot-grüne Bundesregierung in 2002 beschlossen habe.

Sie und ihre Vasallen scheuen sich auch nicht, dem Volk neuen Sand in die Augen zu streuen. Der im Konsens mit der Atomindustrie erreichte rot-grüne Ausstiegsbeschluss habe doch nur dazu geführt, dass bis heute lediglich zwei kleinere Atomkraftwerke abgeschaltet worden seien; ihre Regierung habe gehandelt und "im Lichte neuer Erkenntnisse" die Abschaltung von 8 Meilern durchgesetzt; für 3 Monate!

Das Schlimme an dieser "Umwälzung" ist, dass es erst der entsetzlichen Keule des Super-GAUs in der japanischen Atomanlage Fukushima bedurfte, um den Bürgern die (be)trügerischen Sicherheitsbeteuerungen der Atomlobbyisten in Deutschland vor Augen zu führen. Tschernobyl reichte noch nicht, um CDU/CSU und FDP als Vasallen der Atomlobby zu entlarven.
Man muss sich das vor Augen führen: Eine Bundeskanzlerin und Vorsitzende einer sich christlich nennenden Volkspartei, als Diplomphysikerin prädestiniert, das Risiko der Kernenergie einschätzen zu können, stellt sich vor "ihr" Volk und spricht von einem kalkulierbaren Restrisiko. Diese unsägliche Verharmlosung, die dem Volk, oder Teilen davon, das unwiderrufliche Ende seiner existenziellen Lebensgrundlagen zerstören kann, bedient ausschließlich die Profit- und Machtgier deutscher Energie-Großkonzerne. Weil es der Wahrheit am nächsten kommt, wiederholen wir hier nochmals, was von uns vor der Wahl an anderer Stelle in Form einer Weisheit von Galileo Galilei geschrieben steht: „Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.“

Wer Atome spaltet, spaltet die Gesellschaft

 

21.03.2011  Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern, Ausgabe 1/2011, 15. Jahrgang
Wenn Lüge zum Verbrechen wird!
Galileo Galilei sagte einst warum! Dem italienischen Philosophen, Mathematiker, Physiker und Astronomen Galileo Galilei wird die folgende Weisheit zugeschrieben: „Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.“ In Berthold Brechts "Das Leben des Galilei" wird die Erkenntnis der Ohnmacht Galileis gegenüber den Mächtigen seiner Zeit dadurch deutlich, als er nach 23 Tagen im Kerker widerruft, dass sich die Erde um die Sonne dreht.
Die deutsche Bundeskanzlerin und ihre Gefolgschaft und hier im Besonderen die baden-württembergischen Mappus-CDU, beugen sich wider besseres Wissen und ohne Angst vor Kerker dem Diktat der Energieindustrie und deren Bosse. Kann es nach dem von Menschen gemachten größten Atomunglück noch angstfreie Normalität in unserem Land, in Europa, in der Welt geben?
Das Unglück in Japan darf auch vor nationalen politischen Ereignissen, wie es Landtagswahlen sind, nicht in den Hintergrund treten; denn alles hängt zusammen. Auch durch unsere kleine politische Ortszeitung zieht sich das Thema Atom und Atomausstieg wie ein roter Faden. Denn: "Nichts in dieser Welt ist sicher außer dem Tod und den Steuern", wusste schon Benjamin Franklin. Christdemokraten und Freidemokraten in Deutschland halten nichts von Weisheit aus Erfahrung. 
Lesen Sie hier "Tawerer Schänzjer" - Ausgabe März 2011 (Download 452 KB)

 

05.03.2011  Rheinland-Pfalz wählt am 27. März seinen neuen Landtag
Auf gutem Kurs, Rheinland-Pfalz
Erststimme für Alfons Maximini, Zweitstimme für die SPD und Kurt Beck!
Informationen zur Wahl mit einem ersten Wahlkampfblog des SPD-Kandidaten Alfons Maximini - Ihr Landtagsabgeordneter für Konz-Saarburg-Hochwald  
Alfons Maximini ist Mitglied des Landtages und hat am 26. März 2006 das Direktmandat des Wahlkreises 26 erobert. Genau fünf Jahre und einen Tag danach, also am 27. März 2011, stellt er sich nochmals der Wahl für das Direktmandat. Für die Wählerinnen und Wähler bedeutet das: Wer Kontinuität für eine reale Politik mit Verantwortung, Klarheit und Vernunft will, vertraut auf Alfons Maximini. Mit Ihrer Erststimme wählen Sie ihn; die Zweitstimme gilt der SPD und garantiert, dass Kurt Beck Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz bleibt. 

   Meine Ziele für unsere Region

  • Lebensqualität durch sichere Arbeitsplätze, gute Ausbildungsplätze, ein hohes Bildungsangebot.

  • Weiterer Ausbau von beitragsfreien Kindertagesstättenplätzen.

  • Vorrang für die Ortsumgehung B51 Konz-Könen.

  • Stärkung des Schienenverkehrs insbesondere auch nach Luxemburg.

  • Menschen, Natur und Landschaft der Region vor Spekulationsprojekten schützen, wie z.B. das Wohnungsbauprojekt namens "Golfpark" auf dem Fellericher Plateau zwischen Tawern und Temmels.

  • kein Industriemüll als Bergversatz in den Josefstollen in Wellen.

  • Konversion Saarburg fördern und entwickeln.

  • Den Tierschutz fördern.

Lustige bis halbtraurige Geschichten im und um den Wahlkampf

Rheinland Pfalz ist auf gutem Kurs und muss es weiter bleiben

  • Gute Bildung für alle, denn in Rheinland-Pfalz hängt Bildungserfolg nicht vom Geldbeutel der Eltern ab. Kindergärten, Ganztagsschulen und das Erststudium sind gebührenfrei.

  • Starke Wirtschaft und wachsende Beschäftigung in Betrieben durch gute Standortbedingungen, Konjunkturimpulse und die Förderung von Zukunftstechnologien.

  • Gute Arbeit und gerechter Lohn für alle mit einem Tariftreuegesetz, das faire Löhne garantiert, mit der Stärkung der Mitbestimmung, mit Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und Jobinitiativen für Menschen über 50.

  • Umfassender Verbraucherschutz, der beste bundesweit.

  • Soziale Gerechtigkeit ist und bleibt Maßstab unseres Handelns. Nur in einer gerechten Gesellschaft stehen Menschen füreinander ein und sind bereit Verantwortung zu übernehmen.

  • Gelebter Bürgerwille und Zusammenarbeit der Generationen sind ein Markenzeichen von Rheinland-Pfalz.

  • Verantwortungsvolle Energiepolitik und Klimaschutz durch Förderung erneuerbarer Energien und durch Festhalten am Atomausstieg.

 

25.02.2011  Tierschutz geht uns alle an
SPD in Rheinland-Pfalz will Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzvereine
Die bisherige rechtliche Schieflage zwischen Tiernutzern und den zu schützenden Tieren ist offenkundig: Während Tiernutzer die Möglichkeit haben, ihre Interessen mit rechtlichen Mitteln zu verteidigen, haben Tiere bislang keine gesetzlichen Vertreter, um ihre Rechte einzuklagen. Die Einführung eines Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzorganisationen könnte hier Chancengleichheit herstellen und helfen, das hohe Rechtsgut Tierschutz effektiver durchzusetzen. Staatliche Regelungen unterhalb der Gesetzesebene könnten überprüft und nötigenfalls mit Hilfe unabhängiger Gerichte verändert werden. Die Tierschutzverbände hätten die Möglichkeit gegen behördliche Handlungen, wie z.B. bei Untätigkeit der Behörden gegenüber mangelhaften Verfahrensweisen die Verwaltungsgerichte anzurufen. Zudem hätten Tierschutzorganisationen bereits im Vorfeld tierschutzrelevanter Verordnungen und Rechtsvorschriften ein adäquates Mittel, die Interessen der Tiere wirkungsvoll zu vertreten.
"Tierschutz hat einen hohen Stellenwert für uns". Im Regierungsprogramm 2011 bis 2016 betont die SPD u.a., sich für das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzvereine einzusetzen. Tierschützer werden sie beim Wort nehmen.
Ein Politiker kümmert sich!


23
.02.2011   Fund- und herrenlose Katzen; bessere Zeiten für Tiere und Tierschützer?
Ministerielle Verfahrenshinweise für die Fundbehörden
Bis ins Grundgesetz haben es die Tiere bereits geschafft. Diese Tatsache ist auch im Bewusstsein vieler Menschen angekommen. Zum Nachteil der Tiere bleibt dies aber immer noch bei vielen Verwaltungsbehörden weitgehend außer Acht, obwohl deren Zuständigkeit für hilflose und verletzt aufgefundene Katzen dort eigentlich bekannt sein müsste oder auch verdrängt wird. 
Wer heutzutage z.B. eine Katze, oder auch, wie hier geschehen, vier junge ausgesetzte Kätzchen in hilfloser Situation auffindet, sollte, falls er oder sie selbst nicht in der Lage ist, sich um die Tiere zu kümmern, nicht erst fragen, sondern konkret handeln. Das bedeutet, aufgefundene oder zugelaufene Tiere, deren Besitzer nicht bekannt sind, umgehend beim Fundbüro der Gemeindeverwaltung melden und abzuliefern; es sei denn, man möchte sich selbst der Tiere oder des Tieres annehmen. Telefonische Rückfragen dort, was man mit dem Fundtier machen solle, werden meist mit bekannten Mustern beschieden. So lauten die Empfehlungen regelmäßig, "das Tier ist gerade auf dem Heimweg, lassen Sie es laufen" oder  auch, sie haben das Tier gefunden/aufgenommen, also gehört es Ihnen.
Ein Beitrag im Trierischen Volksfreund vom 15.01.2011, unter http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/konz/aktuell/Heute-in-der-Konzer-Zeitung-Diskussion-um-Kosten-fuer-die-Katz;art8100,2655391 "Diskussion um Kosten für die Katz" nachzulesen,  handelt von diesem Thema und hat sehr großes und nachhaltiges Interesse bei Bürgerinnen und Bürgern geweckt. Kaum ein Tag vergeht seither, an dem nicht nachgefragt wird, was denn nun aus den Fundkätzchen (Bericht vom 6.11.2010; diese Seite nach unten scrollen) und den im TV-Beitrag beschriebenen kommunalpolitischen Bemühungen geworden ist.
Diesen Kätzchen geht es gut; sie genießen sichtlich das am 8. Oktober 2010 gerettete Leben. Nach dem Willen der Familie Sommer soll es auch so bleiben.

Hier weiterlesen!


30.01.2011
  Überraschende Trotzreaktion der "plateau27"-Macher
Offener Brief an die Gemeinde Tawern
Die Bearbeitung des vorhergehenden Beitrags auf dieser Homepage von gestern war noch nicht abgeschlossen, als ein offener Brief des Geschäftsführenden Gesellschafters der GOLF DEVELOPMENT TAWERN-FELLERICH, Antoine Feidt, in den Briefkästen der Häuser in Tawern zu finden war. Der alles umschreibende Begriff Chuzpe fasst mal wieder das zusammen, was man unter Frechheit, Dreistigkeit und Unverschämtheit einordnen kann. Das an die Tawerner Bürgerinnen und Bürger gerichtet  Pamphlet mit überraschenden Schlussfolgerungen aus der Ablehnung des Bauantrages für einen Golfplatz auf Temmelser Gemeindegebiet können Sie hier lesen.

Es mutet schon sehr eigenartig an, wenn man die Pressemeldungen der letzten Tage zum Thema Golfpark Tawern/Temmels mit dem Inhalt des Investorenbriefes in Einklang bringen will. Das Fazit, dass da wohl irgend einer oder mehrere mit Scheuklappen an der Realität vorbei sehen wollen, ist die verblüffende Pointe des Briefes.

Stellungnahme Karla Kroon, SPD-Fraktionsvorsitzende im Ortsgemeinderat Tawern

Kommentar Christian Bock (SPD),  Mitglied des Ortsgemeinderates Tawern und des Verbandsgemeinderates Konz
 

29.01.2011  Das Recht ist kein Glücksspiel; das Golfpark-Roulette ist ausgespielt.
"GOLFKRIEG" AN DER MOSEL
So schreib
t die luxemburgische Tagespresse

Mit diesem pathetischen Rubrum auf der Titelseite des Wirtschaftsteiles der luxemburgischen Tageszeitung "tageblatt" und dem Zusatz "Verwaltungsstreit um 300 Millionen Euro" trägt diese Zeitung so gewaltig auf, dass einem nicht eingeweihten Leser vor Ehrfurcht die Spucke im Mund gefriert. Für uns als deutsche Sozialdemokraten heißt es dagegen nicht mehr und nicht weniger als "Am geltenden Recht musste das unseriöse Projekt scheitern". Der groß aufgemachte Beitrag zum Abschied vom Golfpark-Spekulationsprojekt in der luxemburgischen Zeitung vom 27. Januar 2011 zeugt sowohl von der Ahnungslosigkeit der Berichterstatter als auch der Gerissenheit der Golfparkaktivisten, die solche Texte aufbereiten oder aufbereiten lassen.
Man muss das gelesen haben, sofern man auch nur annähernd von der Story "Golfpark Tawern/Temmels Kenntnis besitzt. Siehe: http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/Gallier-an-der-Mosel-wollen-keinen-Golfplatz-11227490 

Verwunderlich ist das alles schon, wo doch Luxemburgs Premier Jean-Claude Junker zu einem früheren Zeitpunkt den Investitionstransfer über die Grenze heftig kritisiert hat. Aber wo kann man sein Geld besser vermehren als im Grenzgebiet außerhalb des Ländchens, wo es noch Rohbauland für sage und schreibe drei Euro gibt. Man stelle sich die Gewinnspanne vor, die bei der Auswahl von bauwilligen Luxemburgern und wohlhabenden Deutschen zu erwarten gewesen wäre.

So misslungen waren die Berichte diesseits der Grenze nun doch nicht, obwohl auch hier häufig Zweifel an der seriösen und neutralen Berichterstattung angebracht waren. In sachlicher Form informiert der Trierische Volksfreund diesseits am 28. Januar 2011. Der TV-Bericht, siehe folgenden Link: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/konz/aktuell/Heute-in-der-Konzer-Zeitung-Kreisrechtsausschuss-lehnt-Golfpark-Bauantrag-ab;art8100,2667827

Lesen Sie hier weiter!


16.12.2010
   Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern, Ausgabe 2/2010
Spaltpilz Golfpark bewegt immer noch die Gemüter; wie lange noch?
Hätte der Tawerner Ortsgemeinderat 2008 zusammen mit der Ortsgemeinde Temmels beschlossen, am 31.03.2008 das total verunglückte Wohnungsbauprojekt auf dem Fellericher Plateau zu beenden, dann wären heute die Verhältnisse auch in Tawern eindeutig und überschaubar. Das scheiterte aber an der CDU-Mehrheitsfraktion im Tawerner Rat. Es heißt nämlich in dem so genannten Projektentwicklungsvertrag, dass bis 31.12.2006 (übereinstimmend zweimal verlängert bis 31.03.2008) Baurecht geschaffen sein soll. Für den Fall, dass diese planungsrechtliche Ziel bis zu diesem Datum nicht erreicht wird, sollen alle Grundstückskaufverträge rückabgewickelt werden. Dass Tawern der Vertragsverlängerung einseitig, ohne Temmels, zugestimmt hat, lässt zu dem noch die Frage offen, ob der Projektentwicklungsvertrag überhaupt noch gültig ist. Von der erpresserischen Ansage durch die Investoren über Entschädigungen in Millionenhöhe nährt sich das Weitermachen der hiesigen Befürworter.
Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass es bei den örtlichen Protagonisten in Tawern und in der Verbandsgemeinde nicht mehr um das Projekt selbst geht, sondern nur noch um die Befürchtung, sich in der Sache dem Recht beugen zu müssen. Wie sonst könnte der Versuch gewertet werden, die verfassungsrechtlich verankerte Planungshoheit einer Gemeinde, hier Temmels, durch Anträge bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg und der Verbandsgemeindeverwaltung Konz aushebeln zu wollen. Bei allem Verständnis für die luxemburgisch-belgischen Investoren, denen eventuell ein überaus lukratives Immobilienprojekt durch die Lappen geht; an den rechtsstaatlichen Bedingungen für ein solches Projekt darf kein Zweifel aufkommen. Lesen Sie hier "Tawerer Schänzjer" - Ausgabe Dezember 2010.  (Download 484 KB)

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern unserer Homepage
sowie den Leserinnen und Lesern unserer Ortszeitung "Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern"
 


Frohe Weihnachten
und
einen guten Rutsch nach 2011


6.11.2010
   Was hat das mit Politik zu tun, wenn jemand statt Birnen zum Schnapsbrennen vier junge fast verhungerte Kätzchen nach Hause bringt?
Vier ausgesetzte Kätzchen decken ein Problem auf
Wir wissen, dass die Aufnahme des Tierschutzes in die bundesdeutsche Verfassung, das Grundgesetz, eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag und im Bundesrat erfordert. Es scheint also Übereinstimmung bei den Parteien zu herrschen, dass dieser gesetzgeberische Akt in einer sich christlich nennenden Gesellschaft überfällig war. Seit 2002 ist der Tierschutz als Artikel 20a in das Grundgesetz aufgenommen und somit Staatsziel. Eigentlich müssten die Folgegesetze, einschließlich der im

Zusammenhang mit dem Tierschutz erlassenen Strafgesetze und Verordnungen, einen großen Schritt aus einem gesellschaftlichem Dilemma bedeuten. Dem ist aber nicht so. Wer die einschlägigen behördlichen Vorgaben über den Umgang mit Fundtieren bzw. herrenlosen Tieren liest, muss sich fragen, wie scheinheilig eine Gesellschaft ist, die einerseits den Tierschutz als Staatsziel verkündet und andererseits dieses Ziel durch Wortklaubereien ad absurdum führt. Es wäre aber ebenso unredlich, den Behörden allein die Verantwortung zu überlassen, wenn Tierbesitzer sich in verabscheuungswürdiger Art und Weise der Tiere entledigen. Deshalb sollten zunächst alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, den Tierheimen die finanzielle und materielle Ausstattung zu gewähren, die sie zur "menschenwürdigen" Versorgung aufgefundener Tiere benötigen.
Der Wortlaut des Artikel 20a:  Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Das klingt gut; die vollziehende Gewalt geht bisher jedoch mehr oder weniger nach Belieben damit um, die Rechtsprechung hierzu war bisher kaum oder nicht gefordert.
Man kann davon ausgehen, dass die meisten Deutschen ein Herz für Tiere haben. Auch wenn viele dieses Herz für Tiere bei sich selbst noch nicht oder spät entdeckt haben, bleibt immer noch erschreckendes Handeln und/oder Nichthandeln übrig.
Im negativen Sinn haben die Menschen die Tiere zum Fressen gern. Die leidvolle Strecke, die die Tiere, die nicht zum Fressen gedacht sind, noch zu oft zurückzulegen haben, erscheint schier unüberwindbar. Es ist der Umgang des Menschen mit "seinen" Tieren.
Es soll hier kein neues Tribunal aufgemacht werden, das die immer noch herrschenden Missstände bei der profitorientierten Massentierhaltung anprangert. Vielmehr ist es Absicht, die Umsetzung des so genannten Staatszieles Tierschutz in unserem kleinen privaten Alltag der Haustiere aufzugreifen. Der Umgang mit der Kreatur, hier den Haustieren, die in Gemeinschaft mit dem Menschen leben und leben wollen, ist das Anliegen, bei dem wir alle gefordert sind.

Die fast unglaubliche Geschichte mit Happy End soll im Ergebnis einen Zustand aufdecken, den es in einer kultivierten Gesellschaft nicht mehr geben dürfte. Es ist der häufig leidvolle Umgang mit unseren Lebensgefährten aus der Tierwelt. Das Staatsziel Tierschutz meint auch unsere Hausgefährten. 
Zum politischen Teil der Geschichte: Die zuständige Ordnungsbehörde beschreibt die gefundenen Tierchen, nachdem sie als Fund gemeldet sind, wortreich als herrenlos und kann sich somit der Verantwortung entziehen. Man muss nämlich wissen, dass die Gemeinden grundsätzlich verpflichtet sind, Fundtiere aufzunehmen und artgerecht gem. § 2 Tierschutzgesetz unterzubringen. Diese Aufgabe können die Gemeinden auch an Dritte, etwa an ein Tierschutzzentrum oder ein Tierheim, delegieren. Hier aber liegt das Problem; den Tierheimen geht die finanzielle Luft aus bzw., ist schon ausgegangen! Mehr zu den rechtlichen Hintergründen „Aufgefundene Tiere - Fundtiere oder herrenlose Tiere“
Foto: Egon Sommer - Es zeigt die vier am 8. Oktober 2010 von ihm gefundenen Kätzchen in Sicherheit.  Lesen Sie hier, wie der Autor dieser Homepage zu den vier Kätzchen kam.
 

22.11.2010   Golfpark - Nein Danke
Die Gegner des Wohnungsbauprojektes auf dem Fellericher Plateau machen mobil
Sie wirken schon recht bescheiden, die Golfparkkönige und ihr Gefolge; sie sind es aber nicht! Liest man auf ihrer Homepage nach, dann fragen sich vermutlich nicht Wenige, warum Bürgerinnen und Bürger in Tawern und Temmels und auch aus der Region, sich gegen ein solch "einzigartiges Golfprojekt" stellen. Welch vornehme und zurückhaltende Art und Weise, die Zersiedlung eines ganzen Landstriches mit mindestens 300 Wohnhäusern zu umschreiben:

"Es geht bei dem Projekt Plateau27 nicht um ein Wohngebiet, sondern um ein einzigartiges Golfprojekt, welches aus 3 Elementen, die untrennbar zusammengehören, besteht, nämlich der Golfplatz, das Hotel mit seinen Nebeneinrichtungen sowie eine Wohnnutzung."

Geht es also gar nicht nicht um ein geplantes Wohngebiet? Wüssten wir es nicht besser, dann wäre der Zorn der Golfparkenthusiasten gegenüber den Gegnern ja verständlich. Die grenzenlose Verdummung und die Verniedlichung in diesem einen Satz sind bezeichnend für das ganze Verfahren seit dem Jahr 2000.
 Golfpark - Nein Danke Lesen Sie hier das Flugblatt
Interessieren Sie die Standpunkte der Kritiker dieses Wohnungsbauprojektes, dann kommen Sie am Sonntag, dem 28.11.2010 um 11.00 Uhr zu einer Zielwanderung auf dem Fellericher Plateau. Auf dem höchsten Punkt steht das Ziel, der so genannte "Einsame Baum".


11.11.2010 
Sind wir eine Bananenrepublik?
Die Antwort eines langjährigen Kommunalpolitikers: Wenn der monströse Wohnungsbau auf dem Fellericher Plateau realisiert werden sollte, dann ja!

Golfer träumen vom Golfplatz, die Anderen vom Wohnungsbau
Golfspieler träumen von einem Golfplatz auf dem Fellericher Plateau. Sie interessiert vermutlich recht wenig, ob da oben unter dem Deckmantel eines touristischen Projektes rechtswidriger Wohnungsbau stattfinden soll. Es sollte sie aber bekümmern, wenn "ihr" Golfplatz nur als Vehikel für illegalen Wohnungsbau herhalten sollte und dann eventuell auf der Strecke bliebe. Denn mehr war und ist das Manöver "Golfpark" oder "plateau27", wie es sich neuerdings nennt, nicht. Die Begründung zur Schließung ist bereits im Projektentwicklungsvertrag implementiert: "Das Projekt muss sich wirtschaftlich tragen". Wenn nicht, was dann?
Es sollte jedem Unbeteiligtem gleichgültig sein, wenn der ein oder andere Eigentümer eines Grundstückes da oben mit einem Scherflein von etwa drei Euro pro Quadratmeter zufrieden gestellt ist; wohlgemerkt für Bauerwartungsland. Die Reue käme später, spätestens dann, wenn  tatsächlich da oben Häuser gebaut würden. Der eigene Grund und Boden wäre dann unwiderruflich weg; ganz sicher nicht für "billigen Wohnraum", wie es der Trierische Volksfreund am 21.10.2010 berichtete. Es drängt sich zu dem die Frage auf, wer denn da oben tatsächlich bauen/wohnen will. Vierzehn Tage oder mehr Urlaub mit Golfspiel wäre da schon eine Hausnummer gewesen. Das sei aber, wie man heute in absurder Verlogenheit ungestraft behauptet, nie geplant gewesen. Man versteigt sich sogar in der Lüge, die obere Landesplanungsbehörde hätte Ferienhäuser abgelehnt. Das nennt man absurdes Theater. Wir dürfen gespannt sein, was der Verbandsgemeindeverwaltung jetzt noch einfällt, um die Planungshoheit der Gemeinde Temmels in Frage zu stellen.

Wenn die Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden Tawern und Temmels auch nur ahnten, was in stillen Kämmerleins so alles ausgeheckt wird. Wie soll man es nennen und was darf man dahinter vermuten, wenn beispielsweise dem Landrat von höchster Instanz mitgeteilt werden muss, dass ein Einschreiten aus kommunalaufsichtlicher Sicht gegen die Ortsgemeinde Temmels - um sie zur Einhaltung des Projektentwicklungsvertrages zu bewegen - ausgeschlossen ist. [...] ein Einschreiten mit Rücksicht auf den Vorrang der verfassungsrechtlich garantierten Planungshoheit der Gemeinden aus Rechtsgründen nicht möglich ist.
Lesen Sie hier den Kommentar


23.10.2010
 Tawerner Ortsgemeinderat tagte; Golfparkplage rückt Wichtigeres ins Nebensächliche
Golfparkinvestoren treiben die Ortsgemeinde zu sinnlosem Offenlagebeschluss
Nach den Vorstellungen der luxemburgisch-belgischen Investoren sollte der Offenlagebeschluss für den „Golfpark Tawern-Temmels", Teil 1 Tawern bereits im September im Ortsgemeinderat Tawern durchgepeitscht werden. Ob es administrative Hemmnisse waren oder die Erkenntnis, dass letztendlich Teil 1 Tawern nur ein Planungstorso werden kann, ist zur Zeit noch nicht offen zu Tage getreten. Das Ergebnis der Sitzung am 19. Oktober 2010 war, die lustlosen Mienen der CDU-Fraktionsmitglieder registrierend, eher eine weitere quälende Angelegenheit für die mehr oder weniger missbrauchten Gemeinderäte.
Der Antrag der SPD-Fraktionsvorsitzenden Karla Kroon, auf Absetzung des Tagesordnungspunktes "3.6 „Zustimmung zur aktuellen Planung und Offenlagebeschluss“ wurde mit der CDU-Mehrheit erwartungsgemäß abgelehnt. Scharf kritisierte die SPD-Fraktion den Sitzungstermin während der Herbstferien. Fair und anständig wäre es aber gewesen, den Sitzungstermin mit den Fraktionsvorsitzenden abzustimmen; dies gelte besonders in der Ferienzeit, in der Ratsmitglieder mit schulpflichtigen Kindern familiär gebunden seien. Es war davon auszugehen, dass die Anwesenheit der CDU-Fraktion ausreichend gesichert war, um beabsichtigte Beschlüsse durchzusetzen.

Bezeichnend für die Sitzungen des Tawerner Rates ist in letzter Zeit, dass an der Seite von Ortsbürgermeister Weirich immer öfter ein Rechtsanwalt Platz nimmt, der angeblich die Interessen der Ortsgemeinde in der total verfahrenen Golfparksache wahrnehmen soll. Noch spannender wird dieser Zustand, wenn im Zuhörerraum die "Golfparkinvestoren in Wartestellung" einschließlich ihres Rechtsvertreters Platz genommen haben, sich unaufgefordert in die Beratungen einmischen und darüber hinaus auch noch vom Vorsitzenden rege einbezogen werden. Besonders auffällig und suspekt ist in diesem Zusammenhang die unterschwellig wahrnehmbare Übereinstimmung bei der Zielsetzung der juristischen Interessensvertreter. Honi soit qui mal y pense, zu deutsch „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.“ Mehr zu der Sitzung


13.10.2010
  Schon wieder ein Bauantrag für das Traumprojekt Golfpark
Der letzte Versuch?
Gesellschaftspolitische Themen sollten der SPD in Tawern näher stehen, als ein seit 10 Jahren vor sich hin dümpelndes spekulatives, monströses und unnötiges Wohnungsbauvorhaben privater Investoren. Das so genannte Golfparkprojekt, im Jahr 2000 mit falschen Fakten und Hinterlist vom damaligen Konzer Verbandsbürgermeister Manns als Feriendorf mit Golfplatz inszeniert, hat sich zu einem Spaltpilz entwickelt, der den Bürgern einen nicht verantwortbaren Zwiespalt zumutet. Diese Homepage beantwortet rückblickend alle Fragen, die den Widerstand gegen dieses Spekulationsprojekt begründen. Alle wichtigen Abläufe können durch Runterscrollen dieser Eingangsseite aufgesucht werden. Zur Vereinfachung können Besucher, die Klarheit erlangen wollen, auch dem unten angelegten Link und weiteren folgen. 
In seiner heutigen Ausgabe hat der Trierische Volksfreund mal wieder unkritisch wie gewohnt über die Zukunft des Golfparkprojekts geschrieben. Nach der x-ten Auswechslung des für den TV-Teil "Konzer Zeitung" zuständigen Redakteurs, beginnt die Berichterstattung immer wieder neu mit unschuldiger Ahnungslosigkeit. Dass hierbei dann auch noch gewisse Dampfplauderer von CDU, FDP und FWG ihren Senf dazugeben dürfen, ist obligatorisch und trägt darüber hinaus auch noch dazu bei, die Sachlichkeit zu untergraben. Denn wer die Hintergründe kennt, sollte nicht wissend auftreten, sondern sich auf die Positionen des Nichtwissens zurückziehen. Es könnte der Tag kommen, an dem sie, was ihre Argumentation angeht, nackt da stehen.
Irgend wann werden es auch die luxemburgisch-belgischen Investoren zur Kenntnis nehmen müssen, dass Seilschaften und falsche Freundschaften nur in einer Bananenrepublik weiterhelfen. Sie sind schon mal mit Wohnungsbau auf der grünen Wiese im eigenen Land gescheitert. Ihrem wasserrechtlichen Antrag bei der Kreisverwaltung folgte nun auch noch ein neuer Bauantrag bei der Verbandsgemeinde Konz für die fehlenden 18 Löcher des dem raumordnerischen Entscheid und der Landesplanerischen Stellungnahme zu Grunde liegenden 27-Loch-Golfplatz mit Golfclub und 200 Betten-Hotel. Geraten die beiden Behörden durch die Anträge in die Bredouille? Es stellt sich die Frage, wer die "300 Millionen-Barone" dazu angestiftet hat. Hier mehr zum Thema


08.10.2010
  SPD-OV Tawern wählte neuen Vorstand
Karla Kroon seit 1. Oktober 2010 SPD-Chefin in Tawern
In seinem letzten Mitgliederbrief schrieb der langjährige Vorsitzende des rührigen SPD-Ortsvereins Tawern - Egon Sommer - die folgenden Zeilen:
"Nach Vollendung des 70. Lebensjahres - in denen über zwölf interessante Jahre als Vorsitzender des SPD-OV Tawern bei mir viele Erkenntnisse und auch Einsichten bewirkt haben - ist der Zeitpunkt für den Wechsel in der Vorsitzendenfunktion angesagt. Ob die letzten Jahre gute für die SPD in Tawern waren, ist aus meiner Sicht schwer zu beurteilen. Ich benutze die Worte von Willy Brandt, der als Wunsch für seine Grabinschrift sagte: „Man hat sich bemüht“. Ohne auch nur in die Nähe eines Vergleichs zu Willy Brandt zu rücken, sage auch ich, dass ich mich bemüht habe, die SPD in Tawern zu pflegen. Wünscht der neue Vorstand dies, so werde ich auch weiterhin daran mitarbeiten.
Man darf es als ein gutes Zeichen deuten, wenn sich die bisherigen Vorstandsmitglieder wieder für die Weiterführung ihrer Funktionen oder auch für die Übernahme neuer Arbeitsfelder bereit erklären und sich der Wahl stellen. Dass darüber hinaus weiteres Engagement nicht nur gewünscht sondern notwendig ist, muss in der Mitgliederversammlung deutlich werden. [...]."

Kontinuität im Sinne der bisherigen Arbeit des SPD-Ortsvereins versprach die neue Vorsitzende nach ihrer einstimmigen Wahl. Auf Grund ihres langjährigen Engagements in der Partei und in kommunalen Gremien werden ihr die dort gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse für die Ausübung des Vorsitzes eines politischen Gremiums auf örtlicher Ebene sehr nützlich sein. Den guten Draht zur höheren Politik kann Karla Kroon als Leiterin des Bürgerbüros von MdL Alfons Maximini pflegen. Alles in Allem dürfte die SPD-Fraktionsvorsitzende im Tawerner Ortsgemeinderat die nötige Trennschärfe als auch das Wohl der Allgemeinheit im Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit sehen.
Sehr angetan von der guten Atmosphäre und Geschlossenheit in der Vorstandsmannschaft um Karla Kroon zeigt sich die SPD-Kreisvorsitzende Katarina Barley, die als Versammlungsleiterin eine reibungslose und harmonische SPD-Mitgliederversammlung erlebte. Zum neuen Vorstand


03.10
.2010   Der "zweite Weg" als Retter des Wohnungsbauprojekts Golfpark Tawern auf dem Fellericher Plateau?
Nach 10 Jahren der Durchbruch? Wohl kaum!
Die ausschließlich mit den Stimmen der CDU im Tawerner Gemeinderat beschlossene verkürzte Offenlage eines Bebauungsplans gem. § 2 Abs. 1 BauGB der Ortsgemeinde Tawern, Teilgebiet „Golfpark Tawern – Temmels, Teil 1 Tawern, scheint die Investoren angestachelt zu haben, im Alleingang die Planungshoheit der Gemeinde Temmels anzugreifen. Schützenhilfe erwartet man von der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, die nach den Vorstellungen der Investoren ein wasserrechtliches Genehmigungsverfahren in Gang setzen soll, obwohl die baurechtlichen Fragen noch nicht einmal im Ansatz geklärt sind. Soll letztendlich die Kreisverwaltung ebenso instrumentalisiert werden, wie die beiden Gemeinderäte?
Es stellt sich zudem die Frage, warum die Investoren so lange mit ihrem Antrag gewartet haben.
Der Landrat musste sich schon mal durch den Innenminister belehren lassen, dass die grundgesetzlich verankerte Planungshoheit der Gemeinden unangetastet bleibt. Somit darf man davon ausgehen, dass er den Wunsch der luxemburgisch-belgischen Investorengruppe einer gründlichen Abwägung unterziehen wird.
Den Bürgerinnen und Bürgern kann man es nicht verdenken, wenn sie den massiven Werbeversuchen auf Hochglanzpapier (BÜRGERINFO "plateau27") und einer angeblich seriösen Tageszeitung auf den Leim gehen. Viele, zu viele nehmen diesen Coup zu ernst. Papier ist ja bekanntlich geduldig und es ist auch nicht strafbar irgendwelche Träume zu Papier zu bringen; vorsichtshalber lässt man letztlich doch noch alles im Ungenauen. Eines haben die „Herren des Geldes“ und ihre Unterstützer offensichtlich  unterschätzt: Den Bürger, der sich weder von Gemeinderäten noch von Großinvestoren einfach etwas vorsetzen lässt. Nach zehn Jahren kommen die meisten ins Grübeln. Und die Bürger haben mittlerweile auch begriffen, dass an dem 300-Millionen-Projekt auf dem Fellericher Plateau irgend etwas nicht stimmen kann; nach einem eine Dekade andauerndem Gährungsprozess. Auch die Grundstücksbesitzer, deren gutes Recht es ist, ihr Land meistbietend zu verkaufen, haben begriffen, wer vor allen Dingen von diesem Projekt profitieren würde. Und die Investoren kommen in Erklärungsnot.
Mehr zum aktuellen Stand lesen Sie hier.
 

07.09.2010   Dem Kriminalroman zur Golfparkstory folgt eine Golfpark-Satire namens "plateau27"
Der Plan zum Zweiten - Satire "plateau27"
Der Plan - Tatort Temmels - ist realisiert; der Mörder ist gefasst. Es folgt die Realsatire "plateau 27"; womit eine Bürgerinformationsbroschüre mit diesem Hintergrund gemeint ist. Was steckt dahinter?
10 Jahre Vorlauf mit erfolglosem Kampf und viel Krampf; das hätten sich die zentralen Gestalten im Jahr 2000 wohl nicht träumen lassen, das mittlerweile als sagenhaft zu bezeichnende Projekt Feriendorf mit Golfplatz, Golfclub und Hotel als gescheitert ansehen zu müssen. 
Warum es bisher nicht geklappt hat, Baurecht auf 200 Hektar Land "in traumhafter Landschaft des Fellericher Plateaus" (Originalbeschreibung in der Bürgerinfo) für Einfamilienhäuser und Wohnungen statt Feriendorf her zu zaubern, erklärt sich aus dem strafwürdigen Versuch, Gemeinderäte über den Tisch zu ziehen. Es waren allerdings nur SPD-Gemeinderäte, denen die Angelegenheit seit 2005 mehr als spanisch vorkam. Ferienhäuser in privatem Besitz, hieß es, als ein pfiffiger Verbandsbürgermeister zusammen mit Tawerns Ortsbürgermeister zur Sache kam und für private Investoren aus Luxemburg die Grundstücks-Akquisition für den Bau einer Wohnsiedlung für 400 Häuser und Wohnungen im Außenbereich betrieb.
Was die an Recht und Ordnung gebundenen Gemeinderäte nicht umsetzen konnten oder wollten, soll nun ein professionelles Werbeunternehmen schaffen. Mit Glanzbroschüre und Heiße-Luft-Texten sollen die Bürger der Gemeinden Tawern und Temmels davon überzeugt werden, welche großartige Zukunft auf die Gemeinden hereinbricht, wenn "plateau27" realisiert wird.
Die Ortsgemeinde Tawern hat - um die große Zukunft auf dem Fellericher Plateau nicht zu versäumen - schon mal reagiert und mit ihrer CDU-Mehrheit im Gemeinderat den "plateau27"-Aktivisten mittels eines eigenen Bebauungsplanes Linientreue demonstriert – in der Hoffnung, über den Umweg eines abgespeckten „plateau9“ den Fuß in die Tür zu bekommen.
 Lesen Sie hier mehr.
 

05.08.2010   Der Kriminalroman zur Golfparkstory
„Der Plan – Tatort Temmels“
Der Golfpark Tawern/Temmels als Stoff für eine Kriminalgeschichte? Nachdem Gabriela Linden aus Temmels ihr schriftstellerisches Talent bisher überwiegend in Kinderbüchern, teils auch mit kriminalistischem Hintersinn, offenbarte, ist sie in ihrem neuesten Werk „Der Plan – Tatort Temmels“ durch ein regionales Geschehen zu einer etwas massiveren phantasievollen Kriminalgeschichte inspiriert worden. Vielbedeutend als Kriminalroman für die Region überschrieben, begegnet die Leserschaft einem Begriff, der weit über die Dorfgrenze hinaus Bekanntheit erlangt hat. „Stoppt das Projekt Golfpark“ ist die Leinwand, auf der die Geschichte zweier Mordfälle abläuft; wobei der sogenannte Golfpark auf dem Hochplateau zwischen Temmels und Fellerich die Staffage für das grauselige Geschehen bildet.
Die Autorin hierzu: "Zu diesem Kriminalroman hat mich das politische Tauziehen um die Verwirklichung eines Golfparks auf dem nahe der luxemburgischen Grenze gelegenen Fellericher Plateau inspiriert. Dennoch handelt es sich um eine fiktive Geschichte, deren Handlung frei erfunden ist. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und realen Handlungen sind rein zufällig."

Die Buchvorstellung findet am 27. August 2010 um 19.30 Uhr im Gasthaus „Zur Mosel“ in Temmels statt.
In der etwa einstündigen Veranstaltung wird die Autorin aus ihrem Buch lesen. Lesen Sie hier die Kurzinformation zum Buch.

Weitere, seit 2003 herausgegebene Kinderbücher von Gabriela Linden:
Okk, der Gogger
- Kindergeschichten aus Temmels (ISBN : 978-3-89801-302-4).  Labskauskönigin Krötlinde und Prinzessin Zickenschön - Ein Märchen vom Rande des Luftmeeres [mit Bildern] (ISBN: 978-3-89801-311-6).  Lesania vom Wellenkamm und Klassika vom Wasserstrahl - Ein Märchen aus einem Land fern unserer Zeit. (ISBN: 978-3-89801-322-2).



23.07.2010
 Die Städtereise der Tawerner SPD vom 13. bis 16. Mai 2010
"Wenn jemand eine Reise tut, So kann er was verzählen; Drum nahm ich meinen Stock und Hut, Und thät das Reisen wählen."
Nicht die ganze Welt, wie Matthias Claudius es in seinem Gedicht Urians Reise um die Welt schrieb, sondern vier attraktive und interessante Städte, Leipzig (Sachsen), Jena und Halle (Sachsen-Anhalt) und Weimar (Thüringen) in den immer noch so genannten Neuen Bundesländern waren das Ziel der 38-köpfigen Reisegesellschaft. Vier aufschlussreiche und spannende Tage; spannend deshalb, um zu sehen und zu erleben, inwieweit die Spuren der DDR noch sichtbar sein würden. Sie waren es nicht mehr, bis auf ganz wenige kontrastreiche Hinterlassenschaften,.
Die Städtereisen der Tawerner SPD gehören eher zur Kategorie der Wissens- und Kulturreisen. Aber auch Freizeit und Entspannung finden außerhalb des Reiseprogrammes statt. Deutschland und seine Städte kennen lernen ist das angesagte Ziel.
Die beste Empfehlung, in kürzester Zeit gute Eindrücke von einer besuchten Stadt zu gewinnen, ist die organisierte Führung durch orts- und sachkundige Städteführer. Sie kennen das Wesen ihrer Stadt und können es am besten vermitteln. Stadtführungen gehören bei unseren Reisen zum gebuchten Programm. Bilder erzählen einprägsam das Erlebte und und prägen das Gesehene für Erinnerungen.
Hier geht's zum kleinen Reisebericht in Bildern.

 

17.06.2010  Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern, Ausgabe 1/2010
Immer wieder Golfpark: Schrecken ohne Ende oder Ende mit Schrecken
Totgeglaubte leben länger. Nach der Auflösung des Planungsverbandes Golfpark durch den Ministerrat des Landes Rheinland-Pfalz glaubte zunächst wohl jeder, dass dieses Gespinst beendet sei. Wenns um viel Geld geht, gelten meist nicht mehr die Gesetze der Ordnung, sondern die der Macht des Geldes und seiner Dienerschaft.
Wieso machen die immer noch weiter, wo doch in der Auflösungsverfügung des Ministerrates u.a.stand, dass nicht erkennbar sei, dass dieses Projekt dem Wohl der Allgemeinheit dient? 
Die neue Ausgabe der "Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern" sowie diese Homepage sind die einzigen Quellen, die das offen legen, was die politisch etablierten christdemokratisch orientierten Interessensgruppen in Tawern und in der Verbandsgemeinde Konz als zum Wohle der Allgemeinheit und der Gemeinde Tawern ansehen. Wer die Zusammenhänge und hintergründigen Verbindungen kennt, kann sich auch mal aus dem Fenster lehnen. Wenn all das, was bisher hier auf dieser Homepage, in vielen Ausgaben der Tawerner Ortszeitung und in diversen Protokollen von Ratsitzungen unwidersprochen bleibt, müsste man eigentlich in Grübeln kommen. Wenn selbst eine konkurrenzlose Tageszeitung in der Region fern jeder Recherche eher die Positionen der Befürworter verkauft, dann kann nur noch Selbsthilfe mittels kontruktiver Gegenwehr der Weg sein.  Download als PDF-Dokument (265 KB)

 

18.04.2010  Aus dem Gemeinderat Tawern: Sitzung vom 15.04.2010
Golfpark Tawern: Für die CDU in Tawern heißt es jetzt alles oder nichts
27 Loch-, 18 Loch-, 9 Loch- oder Minigolf-Platz? Die touristische Attraktion "Golfplatz" auf dem Fellericher Plateau soll nach dem Willen der Tawerner CDU auf Biegen und Brechen für die Durchsetzung von Baurecht im Außenbereich herhalten; und sei die Golfspielwiese auch noch so winzig. Nach Zwangsauflösung des Planungsverbandes Golfpark am 10. November 2009 durch den Ministerrat des Landes Rheinland-Pfalz versucht man jetzt verzweifelt im Alleingang, d.h. ohne Temmels, das spekulative Wohnungsbauprojekt doch noch voranzutreiben. Die Vorkämpfer werfen einfach restlos alles über Bord, was rechtlich relevant gegen das Neubaugebiet "auf der grünen Wiese" gilt. Auffällig oft benutzte der neue Planer Klaus Zimmermann vom Bitburger Büro ISU die Bezeichnung "grüne Wiese", in seiner Vorstellung des neuen zur Farce ausartenden Modells. Das Baugesetzbuch verbietet Wohnungbau im Außenbereich; womit der Planer ungewollt das Dilemma der Bauspekulation bezeichnete. Zum Bericht

 

07.03.2010  Neues aus dem Verbandsgemeinderat Konz: Sitzung vom 04.03.2010
Kleine aber heftig umstrittene Tagesordnung im VG-Rat Konz
Lothar Rommelfanger, Vorsitzender der SPD-Fraktion im VG-Rat Konz war mit seiner Antwort auf  einen vorliegenden Resolutionsentwurf Auslöser von tumultartigem Getöse und  Schenkelklopfen seitens der Befürworter des Pamphlets. Auslöser dieser Umstände war ein Tagesordnungspunkt, dessen politischer Inhalt für gegensätzliche Positionen sorgte. Ein vorgelegter Resolutionsentwurf mit der dramatisch klingenden Überschrift "Rettungsschirm für die Gemeinden - Schluss mit den Eingriffen in die Kommunalfinanzen" sorgte für Stimmung im kleinen Saal des Klosters Karthaus. Die Resolution, an deren Entwurf der Gemeinde- und Städtebund (GStB) Rheinland-Pfalz Verbandsdirektor Winfried Manns (bis 2008 Bürgermeister der Verbandsgemeinde Konz) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest mitgewirkt hat, versuchte eine volle Breitseite gegen die SPD-geführte Landesregierung abzufeuern. Da halfen auch nicht die eher konfus wirkenden textlichen Hinweise auf das "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" oder das verzerrte Zitat: "Es ist gut, aus anderer Leute Leder Riemen zu schneiden".  Die SPD lehnte das scheinheilige Schriftstück ab und, wie sollte es anders sein, CDU, FWG und FDP stimmten vollumfänglich zu. Die Grünen waren sich nicht ganz einig; sie reagierten mit Ablehnung und Stimmenthaltung, nachdem ihre Vorschläge zu redaktionellen Änderungen abgelehnt worden waren.
Die Widersinnigkeit der Resolution trat im anschließenden Tagesordnungspunkt "Instandsetzung des Sitzungssaales im Kloster Karthaus - Grundsatzbeschluss" zu Tage. Wie die Presse berichtete, hatte ein Wassereinbruch erhebliche Schäden im Großen Sitzungssaal des Klosters verursacht. Statt einer notwendigen und angemessenen Instandsetzung, deren finanzieller Aufwand, ca. 45.000 €, durch Versicherungsleistungen größtenteils abgedeckt gewesen wäre, beschloss hier die Einheitsfraktion aus CDU, FWG und FDP die zukunftsorientierte Ausstattung des Sitzungsraumes mit einem Aufwand von geschätzten zusätzlichen 170.000 €. Dass diese 170.000 € auf mindestens 200.000 € anwachsen werden, wird sich am Ende der zukunftsfähigen Raumgestaltung zeigen. Der wohl gewichtigste Tagesordnungspunkt "Neubau eines Hallenfreibades Konz; Bildung einer Vergabestelle/Jury für die europaweite Ausschreibung der VOF-/VOB-Leistungen" führt im Beschlussergebnis zur Gründung eines besonderen Ausschusses mit der Bezeichnung "Schwimmbadausschuss". Es bleibt festszustellen, dass hier in einer folgenden Sitzung des VG-Rates noch sehr viel Klärungsbedarf besteht.
Peinlich kleinlich wirkte zum Schluss die Diskussion zu einem "Antrag des Hauses der Jugend auf Gewährung eines Zuschusses für die Beschaffung von Klapptischen und Stapelstühlen für Gruppenräume." Beim beantragten Zuschuss in Höhe von 3.000 € zerbrach sich der Fraktionsvorsitzende der FWG den Kopf über die Kosten für 10 Klapptische und 30 Stapelstühle. Es war letztendlich die einzige einstimmige Zustimmung in der Sitzung.
Was nicht in der Zeitung steht:
SPD-Stimmen zur Sitzung; hier: von Anja Dumjahn und Christian Bock.

 

06.03.2010  Aus dem Gemeinderat Tawern: Sitzung vom 03.02.2010
Jetzt doch noch Golfspielen um die Häuser ?
Wer glaubte, der Spuk habe nach Auflösung des Planungsverbandes Golfpark ein Ende, muss sich nach der Amtlichen Bekanntmachung der Verbandsgemeinde Konz" im Trierischen Volksfreund am 06./07. März 2010 über das Ergebnis einer Abstimmung im Ortsgemeinderat Tawern wundern. Die CDU-Mehrheit im Tawerner Gemeinderat setzte einen Beschluss für die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Teilbereich "Golfpark Tawern - Temmels, Teil 1 Tawern" durch.
Man fühlt sich in die Anfangsjahre der Golfparkstory zurück versetzt. Vielleicht führt dieser Akt im Tawerner Rat am 03.02.2010 nun aber auch bei den Letzten zur Erkenntnis, dass nicht Golfspielen auf dem Fellericher Plateau das Ziel war, sondern nur spekulativer Wohnungsbau unter dem Deckmantel Golfplatz.
Zum Bericht

 

14.02.2010   Der Trierische Volksfreund schlägt zurück
Leser fragen, die Chefredaktion antwortet
“(Nicht) in eigener Sache“
– schrieb Peter Reinhart, stellvertretender Chefredakteur des TV, am 13./14.02.2010 im TV zu einem an die Chefredakteurin, Frau Isabell Funk, gerichteten Brief von Egon Sommer:

"Egon Sommer aus Tawern, SPD Mitglied, bis Juni 2009 lange Jahre im Gemeinderat seines Orts aktiv und nach wie vor Mitglied im Verbandsgemeinderat Konz, meint, dass es mit der Unabhängigkeit und Überparteilichkeit des Volksfreundes ja nicht weit her sein könne, wenn seine Leserbriefe zum umstrittenen Thema "Golf-Park" nicht abgedruckt werden. [...]"

Sommer, Vorsitzender des SPD-OV Tawern, Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbandes Konz und Mitglied des Verbandsgemeinderates Konz, hatte der Chefredakteurin des TV schon einiges vorzutragen, was sich im Laufe der Zeit angesammelt hatte.

Die Verwendung und inhaltlich falsche Wiedergabe des Schreibens zeugt von sehr geringer Wertschätzung des stellvertretenden Chefredakteurs gegenüber Volksfreundlesern, insbesondere derjenigen, die sich partei-, gewerkschafts- oder auch kommunalpolitisch in die Gesellschaft einbringen. Die Verteidigung eines selbstauferlegten und mehr als fragwürdig anzusehenden "Kodex", der den vorgenannten Personenkreis von der Teilnahme an freier Presse ausschließt, hat mehr als nur Geschmäckle; denn ausgenommen von dieser Zensur sind die Meinungen und Stellungnahmen von erhöht sitzenden Personen, wie z.B. Landrat, Bürgermeister, Ortsbürgermeister und sonstiger Würdenträger, auch dann, wenn sie verschiedentlich in besonderem Maße Interessenspolitik betreiben.

Was in Sommers Brief tatsächlich drinsteht, können die Besucher dieser Homepage selbst nachlesen und sich ihre Meinung bilden, jedoch nicht im Sinne von „BILD dir eine Meinung“, sondern mit realen Hintergründen unterlegt.
Hier der Brief an die Chefredakteurin des TV.

Just nach diesem Schreiben vom 03.02.2010 an die Chefredakteurin forderte die Berichterstattung des TV vom 06.02.2010 über eine Sitzung des Tawerner Ortsgemeinderates geradezu eine Stellungnahme heraus, weil zwar das vom TV berichtete inhaltlich dem Sitzungsgegenstand entsprach, der zu Grunde liegende Anlass für eine Beschlussfassung im Ortsgemeinderat jedoch der rechtlichen  Grundlage entbehrte. Die notwendige Recherche blieb aus. Um der Irreführung der Leserschaft entgegen zu treten, war der hier nachzulesende vom TV
nicht veröffentlichte Leserbrief gedacht. Auch hier lautete die Begründung zur Nichtveröffentlichung wieder: „Sie sind ja noch Mitglied im Verbandsgemeinderat“. Die nicht besonders klug anmutende Analyse Reinharts, die Leser kreideten es dem TV an mit "Ach, mal wieder der Parteischreiber, da weiß ich ja schon was kommt“, ist eine Dummheit, die er sich besser verkniffen hätte. Übrigens fällt auf, dass bei der seit vielen Jahren bestehenden Rubrik des TV "Leser fragen, die Chefredaktion antwortet", immer die Chefredaktion Recht hat; Abweichungen von dieser Regel gehen gegen Null. Neben der hier verlinkten Leserzuschrift liegen drei weitere Leserbriefe zu öffentlichen Bekundungen des Landrates und auch des Konzer Verbandsbürgermeisters auf Halde.
Nach fast 40 Jahren werden die knapp 300 € jährliche Abonnementskosten künftig bessere Verwendung bei einer sozialen Einrichtung finden.

 

28.01.2010  Städtereise 2010 der Tawerner SPD vom 13. bis 16. Mai 2010
In 4 Tagen Leipzig, Halle und Jena erleben
Die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober des Jahres 1813 kennen wir aus dem Geschichtsunterricht. Zur Erinnerung an dieses kriegerische Ereignis enstand 100 Jahre nach der Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege zwischen den Truppen der Verbündeten Österreich, Preußen, Russisches Reich und Schweden gegen die Truppen Kaiser Napoléons das im Jahre 1913 fertiggestellte Völkerschlachtdenkmal. Das in 15-jähriger Bauzeit errichtete 91 m hohe Bauwerk zählt heutzutage zu den aufregendsten Besichtigungsobjekten mitten in Leipzig. Die monumentalen äußeren und inneren Ansichten zählen zum Besichtigungsprogramm.

Städtereisen mit fachkundigen Führungen vor Ort sind das Markenzeichen unserer jährlichen Städtetouren. Nachhaltige Eindrücke konnten die Anhänger unserer Reisen bisher von folgenden Städten sammeln: 1996 Schwerin mit Gadebusch, Crewitz und Wismar, 1997 Berlin, 1998 München, 1999 Hamburg, 2000 Dresden, 2001 Prag, 2002 Paris, 2003 Wiederholung Dresden, 2004 Wiederholung Berlin, 2005 London, 2006 Bremen mit Bremerhaven und Papenburg, 2007 Brüssel, Gent, Brügge und Ostende, 2008 Wiederholung Prag. Nach einer Pause in 2009 geht es 2010 in den Osten (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) unseres Landes

Neben Leipzig als Hauptreiseziel werden die Städte Halle/Saale und Jena die diesjährige Städte-Erlebnisreise über Christi Himmelfahrt zusätzlich bereichern.
Lust mitzufahren? Hier lesen Sie die Reiseausschreibung und den vorläufigen Reiseablauf.

27.01.2010   SPD verharrt auf Tiefstand - keine schnelle Wende absehbar
Erhard Eppler und die Jusos erinnern an die SPD-Tugenden
Die derzeitige schwarz-gelbe Gemengelage in Berlin darf nicht zu der Hoffnung verleiten, ein Parteitag der SPD und starke Absichtserklärungen seien der Weg aus der Misere. Die Betrachtung der Klientelpolitik der Merkel-Westerwelle-Machtkonstellation könnte vielleicht zu der Erkenntnis führen, dass die SPD als Koalitionär in der großen Koalition zumindest viele sozial unverträgliche Einschnitte und unverhohlene Lobbypolitik verhindert hat. Verhindern allein reicht aber nicht aus um Begeisterung für eigene Ideen zu wecken. Das war das Manko der SPD in der großen Koalition.
Der Denkzettel vom 27. September 2009 hat deutlich gemacht, dass man auch in einer Zwangslage, wie es nun mal die große Koalition war, nicht seiner angestammten Wählerschaft vor den Kopf stoßen darf, nur weil es angeblich die Situation erfordert. Der SPD ist zu wünschen, dass sie sich neues (ihr altes) Profil anlegt, um zumindest die frühere Anhängerschaft wieder zurück zu gewinnen. Nicht dauernd neue Parteiprogramme, sondern Fortführung der Ideale, wie sie im Godesberger Programm von 1959 manifestiert sind und wie sie heute noch von der SPD-Jugendorganisation überzeugend beschrieben werden.
Lesen Sie die Rede von SPD-Senior Erhard Eppler (84) zum "50. Jahrestag des Godesberger Programmes" (Download 84 KB) anlässlich des Bundesparteitages am 15. November 2009 in Dresden und den Aufruf der SPD-Jugend "Unser Projekt - Gerechtigkeit" (Download 123 KB) als Initiative nach dem verheerenden Wahlergebnis vom 27. September 2009.
Die geistige Nähe des "alten Mannes" der SPD zu den Vorstellungen der SPD-Jugend ist der Beweis für die übereinstimmende Auffassung zur sozialen Gerechtigkeit bei jung und alt.


18.12.2009  Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern, Ausgabe 4/2009
Nach der Sprachlosigkeit: Das SPD-Wahldebakel aus der Sicht der Parteibasis
Es ist nur der Versuch, eine Erklärung für das SPD-Wahlergebnis bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 zu beschreiben. Auf allen Parteiveranstaltungen, angefangen beim Bundesparteitag vom 13. bis 15. November in Dresden, in allen Parteiebenen bis in die Ortsvereine werden nach und nach die vielschichtigen Ursachen beim Namen genannt. Viele an der Parteibasis haben den Absturz kommen sehen; keiner wurde gehört bzw. wäre gehört worden.
Neben einer kurz und bündigen Wertung dessen, was zum schlimmsten Wahlausgang für die SPD geführt hat, berichtet unsere Ortszeitung ernsthaft, sachlich, lustig und auch ein wenig bissig über das wichtigste kommunale Geschehen in Tawern und über Aktivitäten (Städtereise Leipzig und Halle/Saale) des SPD-Ortsvereins. Download als PDF-Dokument (388 KB)

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern unserer Homepage
sowie den Leserinnen und Lesern unserer Ortszeitung "Tawerer Schänzjer-Das SPD-Forum in Tawern"
 

Frohe Weinachten

und

einen guten Rutsch nach 2010

und bleiben sie der SPD treu, es gibt keine bessere Partei

13.10.2009  Landesregierung Rheinland-Pfalz entscheidet nach Recht und Gesetz
Ministerrat verfügt die Auflösung des Planungsverbandes Golfpark Tawern/Temmels
Gut Ding braucht Weile, könnte man sagen. Über eineinhalb Jahre köchelte der Antrag auf Auflösung des von den Gemeinden Tawern und Temmels eigens 2007 gegründeten Planungsverbandes in den maßgeblichen Behörden der Landesregierung. Das Recht behielt die Oberhand. Dem Antrag der Gemeinde Temmels ist stattgegeben worden; die Auflösung des Planungsverbandes wurde verfügt. Der Antrag von Ortsbürgermeister Weirich, Tawern (CDU), Vorsitzender des Planungsverbandes, den Bebauungsplan für das umstrittene Golfparkprojekt  in Ersatzvornahme durch die zuständige Landesbehörde aufzustellen zu lassen, fand keine Zustimmung. Die Auflösung des Planungsverbandes wurde somit gemäß § 205 Abs. 5 Satz 2 Baugesetzbuch (BauGB) angeordnet.
Mehr als befremdlich erscheint die im Trierischen Volksfreund vom 13.10.2009 zitierte Aussage von Landrat Günter Schartz (CDU), der ganz erhebliche Schadensersatzforderungen auf die beteiligten Kommunen zu kommen sieht. Er sollte sein Augenmerk auf die Abwehr unberechtigter Schadensersatzforderungen richten anstatt diese herbeizureden. In Fall des Falles wird festzustellen sein, wer denn den Auftrag für Maßnahmen seitens der Investoren gegeben hat, ehe überhaupt Baurecht gegeben war; Baurecht, das letztlich nicht auf rechtmäßige Weise durchsetzbar gewesen wäre. Das öffentliche Recht ist nun mal keine Spielwiese für Beliebigkeiten.
DEMO - Die Monatszeitschrift für Kommunalpolitik der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) berichtete kürzlich in ihrer aktuellen Ausgabe 10/2009 über den kommunalpolitischen Sündenfall. Der Autor des Beitrages hat das aus dem Ruder gelaufenen Projekt von Anfang an als abstimmungsberechtigtes Ratsmitglied in Tawern und im Verbandsgemeinderat Konz begleitet. Der Bericht beschreibt in Grundzügen, weshalb das dubiose Projekt scheitern musste. Zum DEMO-Beitrag (Download als PDF-Dokument (132 KB)

28.09.2009  Die Bundestagswahl von gestern
Sprachlosigkeit
Werte Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,
Danke für den Besuch auf unserer Seite. Aus unserer Sicht sind fast alle Fragen zur Wahl durch das Ergebnis beantwortet. Nur eine noch: Was erwarten die Bürgerinnen und Bürger, die mit deutlicher Mehrheit Schwarz/Gelb gewählt haben?
Wir verzichten ausdrücklich auf Kommentierung und bieten Ihnen deshalb die Adresse des Landeswahleíters www.wahlen.rlp.de/btw/ zur umfangreichen Information an.

18.09.2009  Tawerer Schänzjer 3/2009
Die Bundestagswahl beherrscht den Inhalt der Tawerner SPD-Ortszeitung
Die in Tawern und Fellerich seit 13 Jahren wiederkehrend und zu bestimmten Anlässen erscheinende Ortszeitung "Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern"  berichtet neben dem kommunalpolitischen Geschehen in der Gemeinde auch über gesellschaftspolitische Ereignisse.
Die 8-seitige Ausgabe 3/2009 thematisiert in erster Linie die am 27. September stattfindende Wahl des Deutschen Bundestages. Als gemeinsamen Kandidaten für den Wahlkreis 204 Trier haben SPD Kreisverband Trier-Saarburg und SPD-Stadtverband Trier, Manfred Nink (MdL) nominiert. Auf Seite 1 der Ortszeitung stellt sich Nink den Tawerner Bürgerinnen und Bürgern und allen Leserinnen und Lesern vor. Standpunkte und Aussagen zur Wahl am 27. September 2009 sollen die Diskussion anregen und Wegweiser für die Durchsetzung sozialdemokratischer Politik sein. Für die Besucher unserer Homepage, die noch nicht über leistungsfähiges DSL verfügen, haben wir die Dateigröße deutlich reduziert, was zu kürzerer Downloadzeit führt. Die hierdurch verminderte Qualität der Fotos bitten wir zu entschuldigen.  Download als PDF-Dokument (548 KB)

01.09.2009  Die Wahl am 27. September 2009
SPD - Informationsforum zur Bundestagswahl
Die Homepage des SPD-OV Tawern berichtet schwerpunktmäßig über das örtliche kommunalpolitsche Geschehen aus Tawern und aus der Verbandsgemeinde Konz. Auch über die große Politik zu berichten wäre möglich, aber doppelte Arbeit. Deshalb haben wir das SPD-Portal zu allen wahlrelevanten Sachgebieten und Themen verlinkt.
Zur Bundestagswahl können Sie sich ohne Umwege umfangreich und effizient über die Standpunkte und Ziele der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands informieren. Lesen Sie authentisch und autorisiert auf http://www.spd.de
MdL Manfred Nink, unser Kandidat für den Bundestagswahlkreis 204 Trier, stellt sich und seine Ziele auf http://manfred-nink.de vor.
 

24.07.2009 Aus dem Gemeinderat Tawern: Sitzung vom 22.07.2009
Konstituierende Sitzung
Der am 7. Juni 2009 neugewählte Ortsgemeinderat trat am 22.07.2009 erstmals zusammen. Alle Namen und Funktionen im neuen Rat. Informieren Sie sich hier.
Die SPD-Fraktion und SPD-Ausschussmitglieder in Bild und Wort.
 

08.06.2009  Kommunalwahl vom 7. Juni 2009
Alle Ergebnisse der Kommunalwahlen in den Kommunen der Verbandsgemeinde Konz und für den Kreistag Trier-Saarburg
Hier gehts zu www.konz.eu
Das Ergebnis für den Kreistag Trier-Saarburg hier!
 

03.06.2009  Tawerer Schänzjer 2/2009
Die Tawerner SPD-Ortszeitung zur Kommunalwahl am 7. Juni 2009
Mit 1.100 Briefen  erreichte der Aufruf zur Teilnahme an der Wahl die Tawerner und Fellericher Haushalte. Eine Aktion im Sinne des Landeswahlleiters, den Trend zur Wahlunlust umzukehren. Begründung und Einzelheiten hierzu sind auf Seite 1 der neuen Ausgabe beschrieben. Die obligatorische Vorstellung der SPD-Kandidatinnen und -Kandidaten für den Ortsgemeinderat, das Wunschziel der Bürgermeisterkandidatin Karla Kroon zur Gründung einer Dorfzentrale, ein kritischer Rückblick auf die vergangene Ratsperiode seit 2004 und, wie kann es in Tawern anders sein, das  Reizthema Golfpark, das trotz purem spekulativen Hintergrund das Wichtigste für die CDU in Tawern sein soll, wie der amtierende Bürgermeister es öffentlich verkündet hat. Mit vielen anderen Beiträgen und mit "Zu guter Letzt" und "Das Allerletzte" enden acht interessante Seiten. Download als PDF-Dokument (450 KB)

 

01.06.2009   Tawern geht wählen – seien auch Sie WÄHLER(isch)!
Ein Projekt der Tawerner SPD
Die SPD in Tawern hat im Rahmen eines Projekts den Versuch gestartet, die besonders bei Kommunalwahlen dramatisch sinkende Wahlbeteiligung aufzufangen. In einem motivierenden Brief an alle Haushalte in Tawern und Fellerich hofft sie auf möglichst hohe Wahlbeteiligung, durch die eine starke Legitimation der gewählten Ratsmitglieder erreicht werden soll.
Zum Bericht

 

31.05.2009  Kommunalwahl 2009 in Tawern
Die engagierte Sozialdemokratin Karla Kroon will es wissen
Seit Menschengedenken immer nur Männer auf dem Bürgermeisterposten in Tawern. Das kann gut sein, muss es aber nicht. Kann Sie die Männerdomäne auflösen?
Nein, das können nur die Wählerinnen und Wähler in Tawern und Fellerich. Lesen Sie Näheres über die Ziele der ersten Frau, die das Bürgermeisteramt in Tawern anstrebt.
Zum Bericht

09.04.2009
 Neue Ausgabe (April 2009)

Tawerer Schänzjer 1/2009
An Konfusität fast nicht mehr zu überbieten. Ein Golfplatz sollte einem riesigen Wohnungsbauspekulationsprojekt die herausragende touristische Bedeutung geben. Golftouristik im Wohngebiet? Golfspiel um die Häuser? Wer das versteht, gehört zu den Geheimnisträgern um das ominöse Projekt. Eine abenteuerliche Idee, die Landesregierung überzeugen zu wollen, dass Wohnungsbau auf dem Fellericher Plateau dem Wohle der Allgemeinheit dient und diese deshalb den Bebauungsplan für ein rechtswidriges Wohnungsbauprojekt einsetzen soll. Welche Hoffnung trägt diese Erwartung? Viele weitere interessante Themen bietet die erste Ausgabe 2009 der im 13. Jahr erscheinenden Ortszeitung der Tawerner SPD. Unter anderen ein Vorausblick auf die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 mit den Tawerner SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für den Ortsgemeinderat, der SPD-Bürgermeisterkandidatin, den fünf Tawerner Frauen und Männern für den Verbandsgemeinderat Konz und der Tawerner SPD-Kandidatin für den Kreistag Trier-Saarburg. Viel Spaß beim Lesen! Download als PDF-Dokument (372 KB)

29.03.2009  Moselbrücke bei Temmels beschäftigt den Landtag
SPD-Vorstoß schreckt Moselaufstiegsverfechter auf
Der Konzer MdL Bernd Henter (CDU) will mit "Kleinen Anfragen" die Stimmung prüfen. Große Schwerverkehrsmengen verhindern, Pendler - und Individualverkehre stützen; das sollten die Ziele der für die Region im Landtag tätigen Abgeordneten sein. Hierfür steht jedenfalls der SPD-Wahlkreisabgeordnete Alfons Maximini, Konz. Der Moselaufstieg bei Wasserliesch/Igel würde sich wie ein Magnet auf den Schwerlastverkehr aus dem Südwesten Deutschlands und aus Frankreich auswirken. Mit seiner Feststellung, eine neue Brücke bei Temmels (D) über die Mosel bei Wasserbillig-Mertert (L) würde "nur" dem Regionalverkehr nützen, liegt Henter trotz anderer Überzeugung eigentlich goldrichtig. Gemeinsamer politischer Wille beiderseits der Mosel könnte etwas bewirken. Mitte 2009 soll die verkehrswirtschaftliche Untersuchung zum großräumigen Verkehr im Korridor Mosel-Saar-Eifel abgeschlossen werden.   Zum Bericht

18.03.2009  Aus dem Gemeinderat Tawern: Sitzung vom 16.03.2009
CDU gibt nicht auf; Golfpark soll kommen auf Biegen und Brechen
Die Bürger der Region lasen mit Staunen, was der Trierische Volksfreund am 13.03.2009 zu vermelden hatte. Er gab die Meinung des Konzer Verbandsbürgemeister Karl-Heinz Frieden wieder, nach dessen Auffassung die Landesregierung sich über die verfassungsmäßig garantierte Planungshoheit der Gemeinden hinwegsetzen soll: „Die SGD Nord habe ein sogenanntes Ersatzvornahmeverfahren angekündigt, durch das das Projekt ohne Zustimmung des Temmelser Rates weitergeführt werde. Wenn das Land ein solches Verfahren durchsetzt, könnte es die Planungshoheit bei dem Projekt übernehmen, obwohl die zu bebauende Fläche auf den Gemarkungen der Ortsgemeinden Temmels und Tawern liegt.“ Das wird spannend! "Der Golfpark ist unser Wichtigstes", so Tawerns Bürgermeister am 18.03.2009 im TV. Mit dem Golfplatz könne man den Fremdenverkehr an der Obermosel ankurbeln. "Heimischer Wein beim Golfen auf dem Fellericher Plateau", so die Bildunterschrift in der Zeitung.  Zum Bericht

18.02.2009  Finaler Rückblick auf das Projekt Ferien und/oder Wohnen auf dem Golf
Kompromissvorschlag der SGD-Nord als letzter Rettungsversuch?
Ein letzer eher untauglicher, weil schon mal ähnlich dagewesener Vorschlag für den Bau von 150 Ferienhäuser und 150 Wohnhäuser, statt 400 Luxushäuser für "Luxemburger
 Bürger und finanzkräftige Deutsche Bürger"
, soll dem Projekt auf dem Fellericher Plateau zwischen Tawern und Temmels doch noch auf die Beine helfen. Der komplizierte Rettungsversuch dient eher dem Fortschritt für das behördliche Aus durch Auflösung des Planungsverbandes Golfpark, als einer ernsthaften Realisierungsabsicht.
Zum Bericht

27.01.2009   Sozialdemokraten treffen Sozialisten
Unterschiedliche Parteinamen, gleiche politische Inhalte,
das meinte Luxemburgs Vizepremier- und Außenminister Jean Asselborn kürzlich in einer Gesprächsrunde im deutschen Fernsehen, als er den Zuhöreren erläuterte, dass Luxemburgs Sozialisten Sozialdemokraten im Sinne der SPD seien. Sozialdemokraten aus der Region Trier waren Gäste beim Parteikongress der LSAP Osten (Ostbezirke der Luxemburgischen Sozialistischen ArbeiterPartei)  Zum Bericht

08.01.2009  Pressenotstand in der Region Trier
Leserzuschriften scheitern am Kodex eines Zeitungsverlages
Regionale Zeitung verweigert die Veröffentlichung von Leserzuschriften wegen Mitgliedschaft des Verfassers in kommunaler Körperschaft. Ein Fall für den Presserat?
 
Zum Bericht

02.01.2009   Brückenprojekt zwischen Temmels (D) und Mertert (L)
Deutsch-luxemburgisches Modell für neuen Moselübergang
Der Planfeststellungsbeschluss zu dem in der Region seit endloser Zeit diskutierten sogenannten "Moselaufstieg" im Verlauf der Bundesstraße 51 in Höhe Wasserliesch über die Mosel nach Igel und weiter zur A 64 ist vom Oberverwaltungsgericht Koblenz im Mai 2005 aufgehoben worden. Das OVG begründete die Aufhebung der Planung mit der auf absehbare Zeit nicht erkennbaren Realisierung. In einer gemeinsamen Konferenz von luxemburgischen und deutschen Kommunalpolitikern zur Problematik des grenzüberschreitenden Verkehrs im Raum Obermosel verdeutlichten sich übereinstimmende Überlegungen, die ein deutsch-luxemburgisches Brückenprojekt favorisieren. Ökologisch und ökonomisch dürfte ein Moselübergang zwischen Temmels und Mertert/Wasserbillig die realisierbare Alternative sein. Anhand eines Luftbildes wird der mögliche Moselübergang skizziert.  Zum Bericht

Wir wünschen Ihnen alles Gute im Neuen Jahr.
Behalten wir uns unsere Zuversicht für 2009.

Die Internetredaktion des SPD-OV Tawern

08.12.2008     Aus dem Gemeinderat: Sitzung vom 08.12.2008
Politisch unbelastete Sachthemen sorgten für harmonischen Sitzungsverlauf
Die Sitzungen des Tawerner Rates im Laufe des Jahres 2008 verliefen nicht immer so harmonisch wie diese letzte des Jahres; trotz über dreistündiger intensiver Beratungen. Es bestand kein Anlass zu Auseinandersetzungen, wie sie in einigen vorherigen Sitzungen auf Grund krasser Auffassungsunterschiede zwischen den Fraktionen von SPD und CDU auftraten. Wie selten zuvor herrschte größtenteils Übereinstimmung bei den Beschlüssen, so dass diese ausnahmslos einstimmig gefasst wurden. Zum Bericht

03.12.2008  Deutsch-luxemburgisches Politikertreffen
Der große "Kleine Grenzverkehr"
bereitet den Kommunen als auch den Politikern auf luxemburgischer und deutscher Seite gleichermaßen Probleme. Aufzulösen sind diese nur durch gemeinsames Handeln. Die Sprachlosigkeit auf der jeweils unteren Ebene in beiden Ländern wird wohl kaum hilfreich sein für das Anpacken der sich mehr und mehr zuspitzenden Verkehrssituation im Raum Obermosel. SPD und LSAP sprachen miteinander und eröffneten ein regelmäßiges Dialogforum. Zum Bericht

11.11.2008  Konzer-Doktor-Bürgerstiftung
Kommunalaufsicht sanktioniert Großspende der Verbandsgemeinde
Die einen nehmen's leicht, solange es nicht aus ihren eigenen Beutel geht; die SPD im VG-Rat Konz hat nachgefragt, ob das so einfach nach dem Willen der Ratsmehrheit machbar ist, soeben mal 50.000 € aus öffentlichen Mitteln locker zu machen. "Die vorgesehene Verfahrenweise wird kommunalaufsichtlich nicht beanstandet" meint die Kreisverwaltung. Zurecht herrscht große Freude bei den Initiatoren der Stiftung. Zum Bericht

05.11.2008  Kooperation bei der Wasserversorgung
Kreiswasserwerk soll aufgelöst werden
Eine Kooperation, die den Namen nicht verdient, wird von SPD und Grünen im Kreistag abgelehnt. Was die CDU im Kreis und in den Verbandsgemeinden beabsichtgt ist nicht transparent. Zunächst wird mit Unterstützung von FDP und FWG die Auflösung des Kreiswasserwerkes beschlossen. Die Frage ist, ob auch dort alle wissen, wo der Zug hinfährt? Der Pressebericht  über die Sitzung des Kreistages Trier-Saarburg bringt jedenfalls keine Klarheit über den Mehrheitsbeschluss im Kreistag, der vielen Haushalten in den Verbandsgemeinden Konz und Saarburg mittelfristig drastische Erhöhungen des Wasserpreises bescheren wird.    Zum Bericht

19.10.2008   Sitzung des VG-Rates Konz am 16.10.2008
Erste Sitzung unter Vorsitz des neuen Bürgermeisters
Missglückter Start unter Leitung des neuen Bürgermeisters und Manns-Nachfolger an der Spitze der VG Konz. Der Festsaal des Klosters Karthaus bildete den Rahmen und auch genügend Zuhörer- und Zuschauerraum für die Wahl des 1. hauptamtlichen Beigeordneten der VG Konz. Ansonsten war die Veranstaltung eher als Fehlstart zu bezeichnen, mussten doch gleich alle wichtigen Beratungspunkte von der Tagesordnung genommen werden. Zum Bericht

19.10.2008   Klüngel im VG-Rat Konz
CDU und FDP bei Wahl des 1. Beigeordneten einig wie immer
Laut Dudenverlag gehört der Begriff "Klüngel" zum allgemeinen Sprachgebrauch. Wie sollte man auch den Verlauf der Wahl des 1. Beigeordneten der VG Konz anders beschreiben, wenn die Voraussetzungen für die Stelle des hauptamtlichen 1. Beigeordneten der VG Konz sich als die Beschreibung eines Tigers liest und dann nach der Wahl eine Schmusekatze für den VG-Bürgermeister heraus kommt.  Zum Bericht

09.10.2008     Neue Ausgabe (Oktober 2008)
Tawerer Schänzjer 3/2008
Die Themen: Bürgermeisterwechsel in der VG Konz; Parteien: Das linke "Schreckgespenst" in Deutschland; Auflösung des Kreiswasserwerkes; Berichte aus dem Ortsgemeinderat Tawern; eine Glosse zur "fortschrittlichen" Gemeindepolitik; "Naturnaher Spielplatz" in Tawern; bevorstehender TDSL-Ausbau in Tawern und Fellerich; Lobbyismus: Atomstrom - die Öko-Energie der CDU und verschiedene hintersinnige Kurzthemen bilden den Inhalt der neuen Ausgabe. Download als PDF-Dokument (432 KB)

21.09.2008     Zum Abschied ein Kommunalverfassungsstreitverfahren
Konzer Verbandsbürgermeister geht mit Ballast
Er mag ja auch lobenswertes hinterlassen; das letzte, was er den Gemeinden Tawern und Temmels und der Verbandsgemeinde Konz hinterlässt, ist, zumindest aus Sicht der SPD in der VG Konz, eine heftige und unerfreuliche Sache, die so oder so nach fast acht Jahren Kampf und Krampf  in die Annalen der VG Konz eingehen wird. Die SPD-Fraktion im VG-Rat hat mittels Klage beim Verwaltungsgericht Trier ein Kommunalverfassungsstreitverfahren gegen den Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Konz und gegen die Verbandsgemeinde Konz angestrengt. Bericht und Vorgeschichte 

07.09.2008     Aus dem Verbandsgemeinderat Konz: Sitzung vom 04.09.2008
Konzer-Doktor-Bürgerstiftung muss auf sicheren Füßen stehen.
Die SPD sei doch immer für das Soziale zuständig, monierte der Vorsitzende der CDU-Fraktionsvorsitzende im VG-Rat Konz und unterstellte der SPD, sie sei gegen die gemeinnützige Konzer-Doktor-Bürgerstiftung. Tatsächlich geht es der SPD darum, die Stiftung auf ein sicheres Fundament zu stellen. Was nicht in der Zeitung stand lesen Sie hier. Zum Bericht

02.09.2008     Medientreibjagd auf die SPD und ihren Vorsitzenden
Deutschlands Linke und "Das Pfeifen im Walde"
In einem Mitgliederbrief hat der Vorstand des SPD-OV Tawern einen Erklärungsversuch unternommen. Die Erkenntnis: "Das Pfeifen im Walde ist eine metaphorische Redewendung, die ein bestimmtes menschliches Verhaltensmuster in bedrohlichen Situationen beschreibt." war dabei hilfreich.
Lesen Sie hier

01.09.2008     Aus dem Gemeinderat: Sitzung vom 26.08.2008
Ein neues Bürgerhaus für Tawern?
Seit 2004 wird darüber diskutiert. Weil sich die Mehrheitspartei (CDU) damals im Vorlauf zur Kommunalwahl nicht die Wurst vom Brot nehmen lassen wollte, zauberte man wie aus dem Hut einen Bürgerhausplan, der jeglicher Realität entbehrte. Vielleicht war der Streit notwendig, um jetzt im Konsens ein Bürgerhausprojekt zu starten, das nach ein paar Anpassungen an ursprüngliche Vorstellungen der SPD-Fraktion allgemein zustimmungswürdig erschien. Bleibt zu hoffen dass es diesmal nicht wieder nur Wahlkampfgetöse wird.
Zum Bericht

Prof. Dr. Heinz A. Ries, Uni Trier, hält gesellschaftpolitischen Vortrag in Tawern
Deutschland wohin?
Das gefühlte Unbehagen über die gesellschaftlichen Entwicklungen in unserer Zeit bestätigte Prof. Ries unwiderlegbar in seinem Vortrag, den er auf Einladung des SPD-Ortsvereins Tawern in Zusammenarbeit mit dem SPD-Gemeindeverband Konz in Tawern am 22.08.2008 im Saal des Gasthauses Schons in Tawen gehalten hat. Die Zuhörer erlangten die Bestätigung für den empfundenen gesellschaftpolitischen Irrweg. Zum Bericht

Aus dem Gemeinderat: Sitzung vom 09.07.2008
Keine Sitzung ohne Golfpark? Oder: Golfpark ist immer dabei!
Seit Jahren sind die Mitglieder des Ortsgemeinderates Tawern mit der Golfparkthematik konfrontiert. Selbst wenn die Tagesordnung nichts Konkretes ausweist, etwas vom Golfpark ist immer dabei und wenn`s die Abnahme der Jahresrechnung ist. Zum Bericht

Deutsche Telekom AG beschreibt neuen Ausbautermin
DSL-Versorgung der Gemeinde Tawern
Ist der von der Deutschen Telekom AG (DTAG) genannte neueste Termin für den Ausbau von Tawern und Fellerich nun endgültig festgeklopft? Nach der zweiten Terminierung müsste das wohl so sein. Karl Diller, MdB und Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen hat beim Vorstandsvorsitzenden der DTAG nachgefragt. Lesen Sie die  Antwort hier.

Politik ist immer dabei; diesmal ohne Streitthema
Mit der Tawerner SPD nach Prag
Wer sich mit Politik befasst, wird zu Hause regelmäßig davon eingefangen. Ungemein spannend, informativ und lehrreich kann eine Reise über die Landesgrenzen hinaus sein, wenn diese, wie bei der Städtetour 2008, vom 22. bis 25. Mai in die tschechische Hauptstadt führt. Das Goldene Prag hält was es verspricht. Unter professioneller Führung kommt auch die vergleichende Politik nicht zu kurz.  Zum Bericht mit Fotos

Peinliches Demokratieverständnis im VG Rat Konz
Ein Paukenschlag im Verbandsgemeinderat
Gastkommentar von Benedikt Kramp, Beigeordneter der Ortsgemeinde Temmels
Nicht nur ein Meinungsbild aus der Gemeinde Temmels, sondern das, was viele Bürgerinnen und Bürger nach Lesen des Trierischen Volksfreundes vom 21. Juni 2008 empfanden. Aus dem Beitrag war das bekannte Gschmäckle, die schwäbische Verniedlichungsform für anrüchig körperlich spürbar. Benny Kramp hat es auf den Punkt gebracht. Darf demokratisches Handeln so aussehen? Zum Bericht

Eklat im Verbandsgemeinderat Konz
Verbandsbürgermeister tauscht befangene Ratmitglieder aus
Einen Alleinstellungswert über alle Zeiten dürfte das haben, was sich in der Sitzung des Verbandgemeinderates Konz am 19.06.2008 im Sitzungssaal des Klosters Karthaus in Konz ereignet hat. Verbandsbürgermeister Manns schafft sich selbst die Mehrheiten, die er zur Erreichung seiner Ziele benötigt. Wie das geht, führte er den Fraktionen von SPD und Bündnis90/Die Grünen vor. Zum Bericht

Bürgermeisterwahl in der Stadt und Verbandsgemeinde Konz
Der Wähler, das unbekannte Wesen
Vier Kandidaten standen am 1. Juni 2008 für das Amt des Bürgermeisters zur Wahl. Das Ergebnis der mit erschreckend niedriger Beteilung von 39,53 % abgeschlossenen Wahl  lautet: Neuer Bürgermeister ab 1. Oktober 2008, Dr. Karl-Heinz Frieden.  Zum Bericht

Auflösung des Planungsverbandes Golfpark Tawern/Temmmels steht bevor
Wohnlüge Golfpark - ein kommunalpolitischer Sündenfall
Ein bemerkenswertes Kabinettstück eines CDU-Verbandsbürgermeisters und eines CDU-Ortsbürgermeisters, unterstützt durch die CDU-Mehrheitsfraktionen in den beteiligten Räten, hat ein Ende gefunden. Die wundersame Wandlung eines geplanten und genehmigten touristischen Projektes "Feriendorfanlage mit Golfplatz und Hotel" in ein rein spekulatives und rechtswidriges Wohnungsbauprojekt "Wohnen auf dem Golf" war aus Sicht der SPD in der VG-Konz eine Verballhornung der Gemeinderäte.
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Neue Ausgabe (Mai 2008)
Tawerer Schänzjer 2/2008
Die Bürgermeisterwahl in Stadt und VG-Konz am 1. Juni 2008 bestimmt die Titelseite der aktuellen Ausgabe. Die SPD-Kandidatin Begoña Hermann geht als aussichtsreiche Kandidatin ins Rennen. Die Wahlbeteiligung wird mitentscheidend sein. Neues aus dem Gemeinderat Tawern; voraussichtlich letztmalig berichten wir über das Golfparkprojekt und das bevorstehende Ende des Planungsverbandes Golfpark; dazu noch Hintergründe. Weitere spezielle Beiträge, wie z.B. DSL-Ausbau in Tawern und interessante Berichte aus der VG Konz und dem SPD-Gemeindeverband Konz runden die neue Ausgabe der SPD-Ortszeitung ab.
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Planungsverband Golfpark: Sitzung vom 19.05.2008
Finale Stimmung beim Auflösungstermin  
Erwartungsgemäß kam es in der Sitzung im "Festsaal" des Klosters Karhaus nicht zu Übereinstimmung.
Kein Auflösungsbeschluss, aber dennoch steht die Zwangsauflösung bevor.   Zum Bericht

Bürgermeisterwahl in Stadt und Verbandsgemeinde Konz am 1. Juni 2008
Begoña Hermann
Die Ideen einer modernen Frau auf dem Bürgermeisterposten werden die Zukunft für die Stadt und die Verbandsgemeinde Konz freundlicher und bürgernäher gestalten.Weg von der puren Interessenswirtschaft konservativer Art, hin zur Erfüllung moderner und zeitgemäßer Ansprüche für alle Bürgerinnen und Bürger; das wird die kommunale Aufgabenstellung von Begoña Hermann prägen. Informieren Sie sich über die Kandidatin auf www.begona-hermann.de

Fragenkatalog zum Golfparkprojekt
Golfpark, von außen betrachtet 
Helmut Ayl, Mitglied der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Konz, beschreibt seine Sicht und stellt Fragen zum Geschehen um das Golfparkprojekt Tawern/Temmels. Zum Bericht

Diesmal aus dem Gemeinderat Temmels: Sitzung vom 08.04.2008
Temmelser Rat verlängert Projektentwicklungsvertrag nicht. 
Wohnungsbauprojekt auf dem Fellericher Plateau somit zum 31.03.2008 beendet. Der Rat beschloss auch den Austritt aus dem Planungsverband Golfpark Tawern/Fellerich. Zum Bericht

Aus dem Gemeinderat: Sitzung vom 27.03.2008
Tawerner Rat immer noch mit "Golfpark" beschäftigt
Panik vor Toresschluss. Rettungsversuche für das Wohnungsbauprojekt auf dem Fellericher Plateau über den 31.03.2008 hinaus. Die wundersamen Hintergründe und warum sie den Gemeinderäten vorenthalten wurden.
Desweiteren: Ortsgemeinde Tawern muss Schöffen benennen. Zum Bericht

Aus dem Gemeinderat: Sitzung vom 13.03.2008
Kein Golfparkwunder
Trotz des vertragsbedingten Endes arbeiten die Golfparkbefürworter immer noch am Fortgang ihres Phantasie-Wohnungsbauprojektes auf dem Fellericher Plateau. Trotz fortschreitender Offenbarung der unlauteren Hintergründe bleiben die Nutzengläubigen auf ihrem hohen Ross. Haushaltsplan und Investitionsplan der Gemeinde Tawern nur noch Pflichtübung.  Zum Bericht

Neue Ausgabe (Februar 2008)
Tawerer Schänzjer 1/2008
Im überarbeiteten Layout unserer neuen Ausgabe stellen wir Ihnen die SPD-Kandidatin Begoña Hermann für das Amt des Stadt- und Verbandsbürgermeisters Konz vor. Neues aus dem Gemeinderat, auch zum Dauerstreitthema Friedhofsgebühren. Dazu passend berichten wir über den inzwischen "mausetoten" Golfpark. Download als PDF-Dokument (423 KB)

Planungsverband Golfpark: Sitzung vom 29.01.2008
"Mausetotes" Kaninchen im Golfparkprojekt
Nach der gescheiterten Konsenssuche soll nun nach dem Willen des Planungsverbandsvorsitzenden Josef Weirich als letzter Rettungsversuch die Landesplanungsbehörde in das Verfahren eingreifen. Die Projektbefürworter klammern sich nun an einen das "Wohl der Allgemeinheit" schützenden  (und im konkreten Fall nicht anwendbaren) Paragraphen des Bundesbaugesetzbuches.  Zum Bericht

Planungsverband Golfpark: Sitzung vom 16.01.2008
Golfpark Tawern gescheitert
Die SPD wollte ein Feriendorf mit Golfpark, die CDU ein Wohngebiet für "Luxemburger Bürger und finanzkräftige Deutsche Bürger". In der Sitzung des Planungsverbandes am 16. Januar konnte keine Einigung zur Weiterführung des Projektes erzielt werden. Zum Bericht

Planungsverband Golfpark: Sitzung vom 04.01.2008
Neuer Bebauungsplan soll Golfpark retten
Einsprüche von SGD-Nord und Kreisverwaltung erzwingen einen völlig neuen Bebauungsplan. Die endgültige Entscheidung wurde nochmals verschoben; wenn bis zum 16. Januar kein Offenlagebeschluss gefasst wird, steht das Projekt vor dem definitiven Ende. Zum Bericht

Aus dem Gemeinderat: Sitzung vom 13.12.2007
Nach dem Scheitern: Neuer Flächennutzungsplan Golfpark?
Nach der Ablehnung des Gesamtprojektes im Planungsverband wurde flugs ein neuer Flächennutzungsplan für das Millionenprojekt "Golfpark" aus dem Hut gezaubert, der die gröbsten Verstöße gegen den Raumordnerischen Entscheid beseitigen soll. Gerade einmal 36 Stunden sollten den Ratsmitgliedern genügen, sich in das neue 161-seitige Papier einzuarbeiten und darüber zu beschließen.
Weitere Themen: Bebauungsplan "Wenigwies", Neue Friedhofsgebühren, Bauschutt auf der Lück und mehr. Zum Bericht

Planungsverband Golfpark
Endgültiges Aus für das Golfparkprojekt?
Der Planungsverband Golfpark hat in seiner Sitzung vom 7.12.2007 den Bebauungsplan abgelehnt. Verstöße gegen den Raumordnerischen Entscheid und die Beliebigkeit, mit der sich die Projektbefürworter über alle kritischen Äußerungen hinwegsetzten, führten nun zum Scheitern des Spekulationsprojektes.  Lesen Sie hier den Bericht

Aus dem Gemeinderat: Sitzung vom 30.11.2007
Projekt Golfpark: Anhörung von Sachverständigen
Die von der SPD-Fraktion beantragte Anhörung legte die konträren Standpunkte bzgl. des zum Wohnungsbauprojekt mutierten Golfparks offen. zum Bericht

Aus dem Gemeinderat: Sitzung vom 9. November 2007
Anhörung der Sachverständigen zum Golfpark vertagt
Die von der SPD-Fraktion beantragte Anhörung wurde wegen fehlender Terminabsprache mit den Sachverständigen von der Tagesordnung genommen. Mangelhafte Koordination zwischen Ortsbürgermeister und Verbandsgemeindeverwaltung verhinderte die antragsgemäße Durchführung. Außerdem: SPD-Fraktion verweigerte Entlastung bei Abnahme der Jahresrechnung 2007. Und weitere Themen. Zum Bericht

Neue Ausgabe (Oktober 2007)
Tawerer Schänzjer 3/2007
Hauptthema: Das Golfparkprojekt auf dem Fellericher Plateau und warum die SPD das Projekt für rechtswidrig hält. Weiter: Berichte aus Gemeinde und Gemeinderat. Download als PDF-Dokument (326 KB)

Aus dem Gemeinderat
Flächennutzungsplan "Golfpark" beschlossen
Gegen die Stimmen der SPD-Fraktion beschloss der Ortsgemeinderat Tawern in seiner Sitzung vom 17. September die Teilfortschreibung des Flächennutzungsplanes Golfpark. Die SPD konnte sich mit ihrem Antrag, den Tagesordnungspunkt wegen Verstößen gegen die raumordnerische Entscheidung und begründeter Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Projektentwicklungsvertrages abzusetzen, nicht durchsetzen. Lesen Sie hier die Argumente der SPD-Fraktion

Lesen Sie hier auszugsweise den Wortlaut in den Antragsunterlagen an die Kreisverwaltung Trier-Saarburg zur Erlangung einer Landesplanerischen Stellungnahme gem. § 20 Landesplanungsgesetz
Klicken Sie auf das Zitat, um mehr zu erfahren.

Bürgerinformation in Fellerich
Pro und Kontra Golfpark
Darüber berichtete der Trierische Volksfreund am 1./2. September 2007: Eine eiligst einberufene „Bürgerinformation“ zum Projekt auf dem Fellericher Plateau der Tawerner CDU im Weingut Peter Greif (CDU) sollte interessierten Bürgern Aufklärung vermitteln. Lesen Sie hier weiter

Schwerpunkt der neuen Ausgabe: Großprojekt "Golfpark" auf dem Fellericher Plateau
Tawerer Schänzjer 2/2007 (August)
Im Mittelpunkt des Interesses: Das Projekt "Golfpark - Leben auf dem Golf". Die neue Ausgabe des Tawerer Schänzjer beleuchtet den derzeitigen Sachstand. Statt eines Feriendorfs soll auf dem Hochplateau zwischen der Gemeinde Tawern-Fellerich und der Moselgemeinde Temmels ein riesiges Neubaugebiet entstehen. Lesen Sie weiter: Download als PDF-Dokument (360KB)

Großprojekt auf dem Fellericher Plateau
Wohnen oder Ferien? - Der Golfpark Tawern
Niemand weiß Genaues nicht; so darf die derzeitige Situation um das Projekt "Golfpark - Leben auf dem Golf" auf dem Höhenplateau zwischen den Ortsgemeinden Tawern-Fellerich und der Moselgemeinde Temmels umschrieben werden. Die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen des in der Vorplanung befindlichen riesigen Neubaugebietes mit 400 Wohneinheiten sind derart gravierend, dass für die entscheidenden Gremien, Ortsgemeinderat Tawern, Ortsgemeinderat Temmels und Verbandsgemeindrat Konz, absolute Entscheidungssicherheit notwendig ist. Zum Bericht

Neue Ausgabe
Tawerer Schänzjer 1/2007 (Juni)
Die Ausgabe 1/2007 mit Berichten aus dem Ortsgemeinderat Tawern, dem aktuellem Geschehen um das Projekt "Golfplatz - Leben auf dem Golf" und vieles andere mehr. Zum Download als PDF-Dokument (332 KB).

Reisebericht
Belgien - Ziel der Städtereise 2007 des SPD-OV Tawern
Auch bei der diesjährigen Bildungs- und Erlebnisreise zum Nachbarn Belgien war Erholung nicht das erstrangige Ziel. Umso überwältigender die Eindrücke in den Städten Brüssel, Gent, Ostende, Brügge und Antwerpen. Die geführten Besichtigungen zu den mittelalterlichen Stadtkernen mit der besterhaltenen Baukunst aus dieser Zeit, machten die Reise wohl zum anstrengenden aber zum eindrucksvollen Erlebnis.  zum Reisebericht

Neue Rubrik auf unserer Homepage
Aus Gemeinde und Gemeinderat
Schnell und ausführlich wollen wir Sie über kommunale Ereignisse in der Gemeinde Tawern und über die Sitzungen des Ortsgemeinderates (OGR) informieren. Auch wollen wir kommunal interessierten Gemeindebürgern, denen es an der Zeit mangelt, als Zuhörer die Sitzungen des OGR zu verfolgen, den Bericht aus dem Gemeinderat per Internet ins Haus liefern.  zur neuen Rubrik: Aus Gemeinde und Gemeinderat

Jubiläum
10 Jahre Tawerer Schänzjer
Die Ortszeitung der Tawerner SPD, Tawerer Schänzjer, Das SPD-Forum in Tawern, hier auch zum Lesen und/oder Herunterladen verfügbar, berichtet in illustrierter Form und wird an vier bis sechs Herausgabeterminen pro Jahr allen Haushalten in Tawern und Tawern-Fellerich kostenfrei zugestellt. zum Ortszeitungsarchiv