Brüssel + Gent + Ostende + Brügge + Antwerpen
Ziele der Städtereise des SPD-Ortevereins Tawern vom 17. bis 20. Mai 2007.
"Die Tawerner bringen sich ihr gutes Wetter stets mit", hieß es 2006 anlässlich der Städtetour nach Bremen und Bremerhaven; auch nach Belgien hatte man das Schönwetter importiert. Die fünf belgischen Städte der Region Flandern waren das maximal zu bewältigende Pensum für eine Städtetour, bei der das Prädikat "erholsam" in den Hintergrund treten musste angesichts der wunderschönen Stadtansichten. Die atemberaubenden Bauschönheiten um den Grand-Place in Brüssel waren der Augenschmaus des ersten Reisetages. Was wohl an Männeken Pis und Fressmeile an Faszinierendem dran sein sollte erklärte der versierte Stadtführer mit etwas schlitzohrigen Kommentaren. Die neun Kugeln des Atomiums, eine symbolische 165-milliardenfache Vergrößerung der Elementarzelle eines Eisenkristalls, 102 Meter hoch und 2.400 Tonnen schwer, sorgten für den Brüssel-Besucher-Aha-Effekt. Das Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958, von 2005 bis 2006 generalrenoviert, erstrahlt mit einer Edelstahlaußenhaut in neuem Glanz.
Wer einen Trip durch Europa plante, konnte dies in Mini-Europe zu Füßen des Atomiums tun. Die Länder Europas haben hier anlässlich der Weltausstellung ihre Attraktionen im Maßstab 1:25 der natürlichen Größen nachgebildet. Porta Nigra und Burg Eltz in Brüssel, ließen unerwartet heimatliche Gefühle aufkommen.
Wegen des Brückentages über Christi Himmelfahrt hatten die Brüsseler Europabehörden Tage der geschlossenen Tür; ein Besuch in Europas Zentrale musste deshalb leider ausfallen. 

Gent und Brügge           
Die drittgrößte Stadt Belgiens, Gent, wird bei den meisten Reiseteilnehmern im Ranking der schönsten Städte einen Spitzenplatz einnehmen, auch wenn das ebenbürtige Brügge mit etwas mehr Heimeligkeit herhalten kann. Dem Reisenden wird sofort klar, weshalb die UNESCO ihren Schirm über die Stadtkerne der mittelalterlichen Städte ausgebreitet hat. Was die beiden letzten Weltkriege fast unbeschadet überstanden hat, muss für die kommende Menschheit erhalten bleiben. 

Ostende und Antwerpen
Oostende (niederl.Schreibw.)  ist Hafenstadt und Seebad an der belgischen Nordseeküste in der Provinz Westflandern mit rund 69.000 Einwohnern.
Sie gilt als die „Königin der Seebäder“ und bietet sich für Urlauber und Kurztouristen als eine bezaubernde, lebendige Stadt mit Stadtkern, Hafen, Kanälen und Schleusen. Besonders interessant erscheint dem Besucher das ungewohnte Bild sich aufragender Brücken, damit z.B. Segelschiffe fast bis ins Stadtinnere gelangen können. Die Strandpromenade erstreckt sich über den gesamten Seedeich und ist von Straßencafés sowie eleganten und einfacheren Restaurants gesäumt.
Antwerpen (deutsch veraltet Antorf, franz. Anvers)
ist die wichtigste Hafenstadt in Belgien und Hauptstadt der Provinz Antwerpen. Der flämische Ort ist die größte Stadtgemeinde des Landes mit  rund 456.000 Einwohnern. 
Kunstverständige wissen es; die Stadt hat viele bekannte Künstler hervorgebracht, darunter die Maler Rubens, van Dyck, Jacob Jordaens, Jan Brueghel den Älteren und seinen Sohn Jan Brueghel den Jüngeren sowie den sehr bedeutenden Buchdrucker und Verleger Christoph Plantin (16. Jahrhundert), dessen Haus jetzt auch in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen ist. Eine Stippvisite, auch mit Stadtfüherer, vermag es kaum, den vollkommenen Überblick zu gewinnen. 
Über die Schelde ist Antwerpen direkt mit der Nordsee verbunden; der Hafen gehört zu den größten in Europa. Die Stadt zählt zu den  reichsten Städten Europas und das nicht nur durch den größten Diamentenhandelsplatz der Welt sondern auch wegen der günstigen geografischen Lage.

Die Vielfalt besuchten Städte lässt sich einfach nicht in Kurzform darstellen. Besser sind Bilder, die einen Eindruck und das Gefühl nach mehr hervorrufen. Die Mitreisenden können die vier Reisetage an Hand einer Foto-Video-Show auf DVD in Ruhe nachempfinden. Nachfolgend ein paar Kostproben:

Fotoimpressionen Brüssel, Gent, Brügge, Ostende und Antwerpen