Tawerer Schänzjer - Das SPD-Forum in Tawern

Die SPD in Tawern hat die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde auch schon früher in Schriftform informiert. Seit 1997 geschieht das in Form einer Ortszeitung, die sich als festes Informationsmedium in der Gemeinde etabliert hat. Die Erstausgabe erschien im Juni 1997. Der Name für die Zeitung der SPD in Tawern sollte etwas unverwechselbares sein. Und weil schon in der Chronik der 2.700 Einwohner zählenden und 2000 Jahre alten Gemeinde von den "Tawerer Schänzjer" geschrieben steht, war die Auswahl dieses Begriffes nahe liegend.
Tawerer
steht mundartlich für Tawerner, abgeleitet vom Ortsnamen Tawern.
Schänzjer
ist eine örtlich und regional mundartliche Bezeichnung für Reisigbündel.

Rudolf Rosenkränzer, Autor des Chronikwerkes "2000 Jahre Tawern" beschreibt die Entstehung des Begriffes auf den Seiten 439 und 665 wie folgt:
... Das Sammeln von Reisern in den Wäldern, die - zu Schänzjern gebunden – mit dem Handwagen in die Stadt gebracht und dort als Holz zum Feueranmachen verkauft werden. Das Produkt ist weit und breit bekannt, sein Name wird auch für die Bewohner Tawerns (bisweilen als Spitzname) gebraucht.

Die für die Namensgebung der Ortszeitung verantwortlichen Genossinnen und Genossen waren der Meinung, dass die Rückerinnerung an die gewiss nicht rosigen Zeiten der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts einem politisch motivierten Blatt nicht schlecht ansteht. Der Name "Tawerer Schänzjer" assoziiert Verbindung mit den Menschen, die ihre Hoffnung in den Zielen der Sozialdemokratie in Deutschland sehen. Mit gutem Grund findet sich die Abbildung der "Tawerer Schänzjer" neben anderen Tawerner Originalitäten auf dem Bronzebrunnen am Tawerner Marktplatz.

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